Ministerpräsident Böhmer beruft Mitglieder
des neu gegründeten Kultursenates des Landes Sachsen-Anhalt/ Unabhängiges
Gremium berät bei kulturpolitischen Entscheidungen
13.05.2004, Magdeburg – 187
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 187/04
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 187/04
Magdeburg, den 13. Mai 2004
Ministerpräsident Böhmer beruft Mitglieder
des neu gegründeten Kultursenates des Landes Sachsen-Anhalt/ Unabhängiges
Gremium berät bei kulturpolitischen Entscheidungen
Ministerpräsident
Prof. Dr. Wolfgang Böhmer hat heute im Bauhaus Dessau den zehn Mitgliedern des
neu gegründeten Kultursenates des Landes Sachsen-Anhalt ihre Berufungsurkunden
überreicht. Mit dem ehrenamtlich tätigen Kultursenat werde ein von Politik und
Verwaltung unabhängiges Gremium errichtet, das Landesregierung und Parlament
bei der Vorbereitung von grundsätzlichen Entscheidungen im Kulturbereich
beraten und unterstützen soll, bekräftigte der Regierungschef.
Der
Ministerpräsident verspricht sich von der Arbeit des Kultursenates, neue Ideen
und Perspektiven für die kulturelle Entwicklung des Landes. Das Gremium solle
an Konzepten und Lösungsvorschlägen für eine wirksame und zukunftsweisende
Kulturförderung des Landes mitarbeiten. Mit den zehn Mitgliedern habe
Sachsen-Anhalt eine gesunde Mischung aus namhaften Vertretern des kulturellen
Erbes und der zeitgenössischen Kultur- und Kunstszene gewonnen. Sie sollen
Botschafter des Kulturlandes Sachsen-Anhalt sein.
Kultusminister
Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz betonte auf der konstituierenden Sitzung des
Kultursenates: ¿Wir werden den kritischen, aber auch konstruktiven Dialog mit
dem Kultursenat brauchen, wenn es Entscheidungen zu treffen gilt, für die parteiübergreifende
Positionen im Land wichtig sind. Für die Kultur ist ein solches unabhängiges
Beratungsgremium unverzichtbar. Zum Beispiel muss ganz unmittelbar darüber befunden
werden, wie wir mit den Bewerbungen aus Sachsen-Anhalt um die Kulturhauptstadt
Europas umgehen sollen. Weitere wichtige Punkte betreffen das
Landeskulturkonzept und damit grundlegende Entwicklungsprozesse, die wir in
Bezug auf die kulturelle Identität und das kulturelle Antlitz unseres Landes befördern
wollen.¿
Für den
ersten Kultursenat des Landes Sachsen-Anhalt wurden die Mitglieder auf
einvernehmlichen Vorschlag des Kultusministeriums und des Ausschusses für
Kultur und Medien des Landtages von Sachsen-Anhalt benannt.
Folgende
Persönlichkeiten wurden als Mitglieder des Kultursenates berufen:
-
Prof.
Heribert Beissel , Leiter des Philharmonischen Staatsorchesters
Frankfurt/Oder, Chefdirigent des Landesjugendorchesters Sachsen-Anhalt,
-
Dr.
Konrad Breitenborn , Präsident des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt,
-
Dr.
Rolf E. Breuer , Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen
Bank AG,
-
Wilfried
Eckstein , Leiter des Goethe-Instituts in Bangkok,
-
Jutta
Hoffmann , Bühnen- und Filmschauspielerin,
-
Prof.
Dr. Dietrich Mühlberg , Kulturwissenschaftler,
-
Margareta
Niculescu , Regisseurin und Präsidentin des Weltpuppentheaterverbandes
UNIMA,
-
Prof.
Klaus Staeck , Graphiker, Galerist, Verleger und Kunsthändler,
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Dagmar
Varady-Prinich , Bildende Künstlerin aus Halle,
-
Norbert
Wenner , Kunstmäzen.
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