Aeikens bei 10- jährigem Jubiläum des Saatbauverbands
Aufruf zu offenem Umgang mit Grüner Gentechnologie
11.05.2004, Magdeburg – 71
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 071/04
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt
Pressemitteilung Nr.: 071/04
Magdeburg, den 11. Mai 2004
Aeikens bei 10- jährigem Jubiläum des Saatbauverbands
Aufruf zu offenem Umgang mit Grüner Gentechnologie
Landwirtschaftsstaatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens hat Landwirte
und Pflanzenzüchter zu einem möglichst offenen Umgang mit der
Grünen Gentechnologie aufgerufen. Offenheit sei die Voraussetzung für Akzeptanz der Verbraucher. Das habe auch die Erfahrung der letzten Wochen gezeigt. In seiner Rede zum 10-jährigen Jubiläum des Saatbauverbandes Sachsen-Anhalt sagte Aeikens in Magdeburg: "Durch die Diskussion um geheime Standorte beim Erprobungsanbau von BT-Mais entsteht der Anschein, der Mais sei gefährlich."
Der BT- Mais sei jedoch von der Genehmigungsbehörde des Bundes, dem Robert-Koch Institut geprüft und als unbedenklich für Mensch, Natur und Umwelt bewertet worden.
Gleichzeitig betonte Aeikens, dass Deutschland keine gentechnikfreie
Zone sei und sein könne. Die seit 18. April geltende Kennzeichnungspflicht für GVO werde das für den Verbraucher deutlich machen.
Derzeit werden zwar in der EU genveränderte Pflanzen lediglich in Spanien (ca. 32 000 ha BT Mais) kommerziell angebaut. Aber auch in Europa werden Futtermittel häufig aus gentechnisch veränderten Pflanzen hergestellt, vor allem aus Soja, aber auch aus Raps und Mais. Aus Soja werden außerdem verschiedene Lebensmittel, Zutaten und Zusatzstoffe produziert.
Weiterhin werden auch viele Enzyme, die zum Beispiel in der Käseproduktion, im Backwarenbereich, in der Herstellung von Fetten, Aromastoffen, Fruchtsäften, aber auch in der Fleischverarbeitung benötigt werden auf gentechnischem Weg erzeugt.
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