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Straßenbau:
Bund sieht keinen dringenden Bedarf für Bau einer Wittenberger Nordumfahrung

28.04.2004, Magdeburg – 23

  • Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr

 

 

 

Ministerium für Bau und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 023/04

 

Magdeburg, 28. April 2004

 

 

Straßenbau:

Bund sieht keinen dringenden Bedarf für Bau einer Wittenberger Nordumfahrung

 

Der Bund sieht vorerst keine Notwendigkeit für den Bau einer Nordumfahrung der Lutherstadt Wittenberg. Hierbei handele es sich um keine vorrangig zu realisierende Maßnahme, hat Bundesverkehrsminister Dr. Manfred Stolpe seinem sachsen-anhaltischen Amtskollegen Dr. Karl-Heinz Daehre jetzt in einem Schreiben mitgeteilt. Mit der Einordnung dieses Projekts in den weiteren Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans werde der grundsätzliche Bedarf zwar anerkannt. Die Aufnahme in den vordringlichen Bedarf sei allerdings nicht gerechtfertigt, äußerte Stolpe unter Hinweis auf die im Bau befindliche Südumfahrung.

 

Daehre hatte sich gegenüber dem Bund dafür eingesetzt, auch die so genannte Nordumfahrung für die Stadt Wittenberg als vordringliches Straßenbauprojekt einzustufen. Zur Begründung verwies Sachsen-Anhalts Verkehrsminister u.a. auf die Immissionsbelastungen im Bereich der jetzigen B187 ¿ Dessauer Straße. Die Auswertung der Messungen habe gezeigt, dass die Einhaltung der von der Europäischen Union geforderten Werte nicht verlässlich gewährleistet sei.

 

Harald Kreibich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ministerium für Bau und Verkehr

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Turmschanzenstraße 30

39114 Magdeburg

Tel: (0391) 567-7504

Fax: (0391) 567-7509

Mail: presse@mbv.lsa-net.de

 

 

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