Innovationen aus Sachsen-Anhalt ganz vorn
Maschinenbauprojekt gewinnt europäischen Wettbewerb
22.04.2004, Magdeburg – 52
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 052/04
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 052/04
Magdeburg, den 22. April 2004
Innovationen aus Sachsen-Anhalt ganz vorn
Maschinenbauprojekt gewinnt europäischen Wettbewerb
Das Maschinenbauprojekt Prodima aus
Sachsen-Anhalt ist einer der Sieger im EU-Wettbewerb ¿Regionale Innovationen in
Europa¿. Wirtschaftsstaatssekretär Rudolf Bohn hat heute in Brüssel die
Auszeichnung aus den Händen des EU-Regional-Kommissars Michel Barnier entgegen
genommen. Insgesamt wurden neun Preise vergeben. 72 europäische Regionen hatten
sich beteiligt, jede Region konnte nur ein Wettbewerbsprojekt einreichen.
Sachsen-Anhalt
wird für das vom Ministerium für Wirtschaft und Arbeit entwickelte und vom
Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und ¿automatisierung (IFF) koordinierte
Projekt "VDTC-Prodima " ausgezeichnet. Prodima soll
neue Möglichkeiten zur Stärkung von regionalen mittelständischen Unternehmen in
der Maschinen- und Anlagenbaubranche erschließen. Kernstück ist das geplante
"Virtual Development and Training Centre (VDTC)", das in Nachbarschaft
zum Magdeburger Fraunhofer Institut entstehen wird. Damit können
mittelständische Maschinenbauer in bisher einmaliger Weise Spitzentechnologien
nutzen. Mit dem VDTC sind komplexe visuell-interaktive Produktpräsentationen
sowie virtuelle Produktentwicklung im Maschinenbaubereich möglich. Das
reduziert Entwicklungszeit und ¿kosten und revolutioniert beispielsweise das
Training des Bedienpersonals technischer Systeme.
Beteiligt
an Prodima sind neben dem Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und
¿automatisierung Magdeburg das Bio-Ölwerk Magdeburg, Cimbria SKET Magdeburg,
die Schiess AG Aschersleben, die Sigma Innovation Magdeburg GmbH und die
Anhaltinischen Elektromotorenwerke Dessau.
Der Wettbewerb "Regionale Innovation in Europa" wurde im
vergangenen Jahr von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen, um die
innovativsten Projekte auf regionaler Ebene in drei Kategorien zu ermitteln:
technologische Innovation, Informationsgesellschaft und regionale Identität/nachhaltige
Entwicklung. Zwar ist der Preis nicht mit einer finanziellen Auszeichnung
verbunden, die Preisträger werden aber europaweit als innovative
Spitzenregionen beworben.
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