Minister Dr. Rehberger auf der Hannover
Messe:Deutschland leidet nicht an den neuen Ländern,sondern an seinen alten
Krankheiten
20.04.2004, Magdeburg – 49
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 049/04
Ministerium
für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 049/04
Magdeburg, den 20. April 2004
Minister Dr. Rehberger auf der Hannover
Messe:Deutschland leidet nicht an den neuen Ländern,sondern an seinen alten
Krankheiten
¿Die seit Jahren konstante
Ausstellerzahl aus Sachsen-Anhalt und die von Jahr zu Jahr steigende Qualität
ihrer Exponate ist ein deutlicher Beleg dafür, dass die Industrie unseres
Bundeslandes zum Motor des wirtschaftlichen Wachstums geworden ist¿, sagte
Minister Dr. Horst Rehberger auf einem Empfang für Aussteller und Gäste der
Hannover Messe. Der Nachholbedarf im industriellen Bereich werde Schritt für
Schritt abgebaut. ¿Vor allem die Forschungseinrichtungen und
Forschungsunternehmen präsentieren hier in Hannover Erkenntnisse und
Technologien, die weltweit Aufmerksamkeit finden, weil damit Neuland beschritten
wird.¿
Angesichts dieser Entwicklungen,
die in allen ostdeutschen Bundesländern zu beobachten sind, zeigte sich
Rehberger ¿betroffen über die geradezu hysterische Art, in der in jüngster Zeit
vor allem in den alten Bundesländern über den angeblichen Misserfolg des
Aufbaus Ost¿ gesprochen wird. Er sieht keinerlei Anzeichen dafür, dass sich die
wirtschaftliche Situation im Osten dramatisch verschlechtert hat, und wehrt
sich gegen die Behauptung, dass der Osten Deutschlands den Westen bremse.
¿Deutschland leidet nicht an seinen neuen Ländern, sondern an seinen alten
Krankheiten¿, so Rehberger: ¿Hohe Arbeitskosten und Sozialabgaben,
Überregulierung und untragbar gewordene arbeitsrechtliche und bürokratische
Strukturen ¿ hier braucht ganz Deutschland dringlich Veränderungen.¿
Rehberger erinnerte an den über
vor einem Jahr einmütig vom Landtag unterbreitete Angebot, Sachsen-Anhalt als
Modellregion für Änderungen im Arbeits- und Verwaltungsrecht sowie für
schnellere Genehmigungsverfahren zu etablieren. ¿Solche Modellregionen sollte
es in ganz Deutschland geben ¿ überall, wo die Arbeitslosigkeit beträchtlich
über dem deutschen Durchschnitt liegt.¿ Sachsen-Anhalt sei sofort dazu bereit.
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