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11. Wittenberger Gespräch/ Ministerpräsident
Böhmer ermutigt Unternehmer zu regionalem Engagement

16.04.2004, Magdeburg – 144

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 144/04

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 144/04

 

 

 

Magdeburg, den 16. April 2004

 

 

 

11. Wittenberger Gespräch/ Ministerpräsident

Böhmer ermutigt Unternehmer zu regionalem Engagement

 

Ministerpräsident

Prof. Dr. Wolfgang Böhmer hat heute bei der Eröffnung des 11. Wittenberger

Gesprächs die Unternehmer zum Engagement für die Region Mitteldeutschland

ermutigt. Regionales Engagement sei eine Frage der Standortentwicklung. Die

Unternehmen müssten ihr regionales Umfeld im wohlverstandenen Eigeninteresse

mitgestalten und entwickeln, wenn sie dauerhaft am Markt erfolgreich sein

wollten.

 

Große wie

kleine Unternehmen bräuchten ein innovatives Umfeld: wissenschaftliches Know

how, qualifizierte Arbeitskräfte, kompetente Zulieferer, eine funktionierende

öffentliche Verwaltung sowie ein urbanes und landschaftliches Umfeld, in dem

sich Unternehmer, Beschäftigte und ihre Familien heimisch fühlten. Solche

Rahmenbedingungen stellten sich nicht von selbst ein, sondern müssten

geschaffen werden. Dies könne weder der Staat allein noch ein einzelnes

Unternehmen. Dafür bräuchte es Partner, Netzwerke und Einrichtungen, die sich

dieser Aufgabe widmeten.

 

Ausgehend

von Initiativen der Unternehmen seien in Mitteldeutschland bereits

länderübergreifende Netzwerke entstanden. Die Förderung und Weiterentwicklung

dieser Innovationsnetzwerke sei ein Anliegen der Initiative Mitteldeutschland,

die von den Landesregierungen Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen im August

2002 auf den Weg gebracht worden sei. Besonders erfolgreich sei die sogenannte

Clusterinitiative Chemie/Kunststoff. Mit ihr solle Mitteldeutschland zu einer

der führenden europäischen Wirtschaftsregionen im Bereich der chemischen

Industrie entwickelt werden.

 

Als

weiteres herausragendes Beispiel nannte der Regierungschef den Verein Regionenmarketing,

der strukturbestimmende Unternehmen rund um Leipzig, Halle und Dessau

zusammengebracht hat. Von diesem Verein ging u. a. die Initiative für eine

Imagekampagne für Mitteldeutschland und das Projekt ¿Faszination Wirtschaft¿

aus, mit dem in Schulen das Interesse für die Wirtschaft und die Bereitschaft

für unternehmerische Selbstständigkeit geweckt werden soll.

 

Der

Regierungschef lobte diese Netzwerke als zukunftsweisend für das

unternehmerische Engagement in Mitteldeutschland. Die Unternehmer hätten nicht

auf staatliche Aktivitäten gewartet, sondern seien aus wohlverstandenem

Eigeninteresse gestaltend für eine ganze Region tätig geworden. Der Staat habe

die Rolle, die er eigentlich spielen solle: die Rolle des Förderers und Moderators.

 

Zu der

zweitägigen Veranstaltung unter dem Motto ¿Unternehmerisches Engagement für

eine Region am Beispiel Mitteldeutschland¿ wurden rund 150 Gäste aus

Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen erwartet.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Domplatz 4

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Hegelstraße 42

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Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de