Gespräche im
WirtschaftsministeriumSachsen-Anhalt wahrt seine Chance beimEuropäischen
Galileo-Programm
15.04.2004, Magdeburg – 46
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 046/04
Ministerium
für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 046/04
Magdeburg, den 15. April 2004
Gespräche im
WirtschaftsministeriumSachsen-Anhalt wahrt seine Chance beimEuropäischen
Galileo-Programm
Sachsen-Anhalt beteiligt sich am
Luft- und Raumfahrtprogramm der Bundesregierung. ¿Unser Land verfügt über
bedeutende Forschungs- und Industriekompetenz auf diesem zukunftsträchtigem
Gebiet, das eröffnet uns große Chancen, in wichtige europäische
Forschungsvorhaben eingebunden zu werden¿, erklärte Staatssekretär Rudolf Bohn.
Seit Anfang März gibt es dazu enge Kontakte mit dem Koordinator der
Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt, Staatssekretär Ditmar
Staffelt aus dem Bundeswirtschaftsministerium.
Nach Vorgesprächen mit
Unternehmern und Forschungseinrichtungen fand jetzt das erste Koordinierungsgespräch
im Wirtschaftsministerium statt. Dabei ging es insbesondere um die Einbindung
Sachsen-Anhalts in den Aufbau des europäischen Satellitennavigationssystems
Galileo. Bis 2009 sollen 30 Satelliten Navigation und Ortung weltweit
revolutionieren. Die ersten Testsatelliten werden gebaut; der Gesamtumfang des
EU-Projekt beträgt 3,4 Milliarden Euro. Der Bundesverband der Deutschen Luft-
und Raumfahrtindustrie unterstützt eine aktive Teilnahme von klein- und
mittelständischen Unternehmen aus Ostdeutschland, die sich mit
Forschungseinrichtungen in Kompetenznetzwerken zusammenschließen sollen.
In Sachsen-Anhalt
forscht der Fachbereich Vermessungswesen/Geoinformatik der Hochschule Anhalt
bereits intensiv auf dem Gebiet der Satellitennavigation. Wesentlich gestützt
auf diese Kompetenz startet der Innovationspark indigo Bernburg jetzt als
Galileo-Anwenderzentrum. Beim Gespräch im Wirtschaftsministerium, an dem auch
ein Vertreter der Bundesregierung teilnahm, wurde vereinbart, Sachsen-Anhalts
Potenzen in enger Zusammenarbeit mit den Kompetenzzentren der Luft- und
Raumfahrt in Sachsen und Thüringen zu stärken und aktiv in das Luft- und
Raumfahrtprogramm der Bundesregierung einzusteigen. Bis zu weiterführenden
Gesprächen in acht Wochen sollen weitere Unternehmen und Forschungskapazitäten
in diese Aktivitäten eingebunden werden.
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