Bayer feiert Einweihung für Erweiterungsbau
in Bitterfeld/ Ministerpräsident Böhmer: Engagement in Sachsen-Anhalt zahlt
sich aus
29.03.2004, Magdeburg – 121
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 121/04
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 121/04
Magdeburg, den 29. März 2004
Bayer feiert Einweihung für Erweiterungsbau
in Bitterfeld/ Ministerpräsident Böhmer: Engagement in Sachsen-Anhalt zahlt
sich aus
Mit einem Festakt hat heute die
Bayer Bitterfeld GmbH die zweite Ausbaustufe des Unternehmens am Standort
Greppin in Betrieb genommen. Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer
erklärte in seinem Grußwort: ¿ Heute ist ein guter Tag
für Bayer, aber auch ein guter Tag für Bitterfeld. Der nach der Wende schon
totgesagte traditionsreiche Chemiestandort wächst weiter und neue, moderne
Arbeitsplätze entstehen. Eine wesentliche Rolle dabei kommt der Bayer AG zu,
die sich bereits 1991 für ein Engagement in Bitterfeld entschied und weiterhin
den Standort kräftig ausbaut. Bayer leistet damit einen entscheidenden Beitrag
für die Zukunft von Sachsen-Anhalt¿
Böhmer versprach vor den rund
150 Festgästen: ¿Das Land Sachsen-Anhalt wird auch weiterhin alles dafür tun,
dass Investoren bei uns bestmögliche Ansiedlungsbedingungen vorfinden. Ich
wünsche mir, dass noch mehr Unternehmen die Vorzüge des Standortes
Sachsen-Anhalt für sich entdecken und bei uns investieren. Der Ausbau der
Aktivitäten von Bayer in Bitterfeld zeigt, dass sich eine solche Entscheidung
auszahlt.¿
Der Ministerpräsident hob die
besondere Bedeutung der Chemieindustrie für das Land hervor. Nach der
Ernährungswirtschaft sei die Chemie sowohl beim Umsatz wie der Beschäftigung
die stärkste Branche in Sachsen-Anhalt. Erfreulich sei vor allem die gute
Entwicklung in der Chemieindustrie. Mit einem Gesamtumsatz von über 4 Mrd. ¿ im
Jahr 2003 habe es ein Plus von 4,6 % gegenüber dem Vorjahr gegeben. In der
Umsatzproduktivität liege man in Sachsen-Anhalt mit 319.000 ¿ Jahresumsatz je
Beschäftigten nicht nur deutlich über dem Durchschnitt der neuen Bundesländer
(263.000 ¿), sondern habe auch die alten Bundesländer (295.000 ¿) klar hinter
sich gelassen.
Die Bayer Bitterfeld GmbH wurde
1991 als 100%ige Tochter der Bayer AG gegründet. Das Unternehmen produziert in
Greppin neben pharmazeutischen Produkten auch Methylcellulose und
Lackrohstoffe. Mit dem nun abgeschlossenen Erweiterungsbau wurden die
Kapazitäten für die Methylcelluloseproduktion ausgebaut sowie ein neuer
Kleinmengenbetrieb errichtet. Die Zahl der Beschäftigten im Unternehmen steigt
damit um 130 auf 782.
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