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Grundsteinlegung für Kartogroup in LeunaI
talienischer Hygienepapierhersteller schafft 150 Arbeitsplätze

22.03.2004, Magdeburg – 35

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 035/04

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 035/04

 

 

 

Magdeburg, den 19. März 2004

 

 

 

Grundsteinlegung für Kartogroup in LeunaI

talienischer Hygienepapierhersteller schafft 150 Arbeitsplätze

 

 

 

In Leuna ist heute der Grundstein für ein neues Papierwerk gelegt

worden. Die Kartogroup Deutschland GmbH investiert in einer ersten Ausbaustufe

rund 90 Millionen Euro. Es sollen 150 direkte Arbeitsplätze entstehen, 90

weitere im Umfeld. Hauptsitz des Konzerns ist das italienische Lucca. In Leuna

wird Hygienepapier hergestellt werden, das vor Ort unter anderem zu

Küchenrollen, Toilettenpapier, Taschentücher und Servietten weiterverarbeitet

wird. Ab November 2004 sollen jährlich 50.000 Tonnen Zellstoff verarbeitet

werden. In der ersten Ausbaustufe rechnet die Kartogroup mit einem Umsatz in der

Größenordnung von ca. 100 Millionen Euro.

 

 

 

Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger sagte: ¿Die Entwicklung des

traditionsreichen Chemie-Standortes Leuna ist wieder eine Erfolgsgeschichte.¿

Auch die Investition der Kartogroup spreche für die Attraktivität des

Standortes. Auf dem Areal des ehemaligen DDR-Kombinats arbeiten heute rund

10.000 Menschen. Mit der Kartogroup habe sich ein weiteres namhaftes weltweit

agierendes Unternehmen angesiedelt, so der Minister.

 

 

 

Grund für die Investition in Deutschland ist nach Angaben der

Kartogroup die gute Entwicklung des deutschen Marktes und die strategische

Entscheidung des Unternehmens, in den wichtigsten Märkten mit eigenen

Produktionsstätten präsent zu sein. ¿Für Leuna haben die günstige geographische

Lage, die verfügbare und gut ausgebaute Infrastruktur, gut ausgebildete

Mitarbeiter und nicht zuletzt auch die staatliche Förderung gesprochen¿, sagte

Niccola Toccafondi, Sohn der Eignerfamilie.

 

 

 

Die entstehende Anlage ist eine

¿Integrierte Hygienepapierfabrik¿. Das heißt, es wird in einer ersten

Produktionsstufe Papier produziert (Mutterrollen), welches in einer zweiten

Produktionsstufe zu den bekannten Hygienepapierprodukten wie Toilettenpapier,

Küchenrollen, usw. verarbeitet wird.

 

 

 

Das Gelände, das die Kartogroup von der Infraleuna erworben hat, sei

groß genug, um in Zukunft zu wachsen, sagte Dr. Gerd Brecht, Geschäftsführer

der Kartogroup Deutschland GmbH. Die Kartogroup erwarte, dass der Markt, d. h.

der Verbrauch an Hygienepapieren in den Haushalten und den Betrieben auch in

der Zukunft wachsen werde. ¿Bei erhöhter Nachfrage kann die Kartogroup die

Produktion am Standort Leuna verdoppeln¿, erklärte der kaufmännische Leiter

Volker Jung.

 

 

 

Ein Teil des Rohstoffes könne,

wenn Qualität und Preis stimmten, auch aus dem derzeit im Bau befindlichen

Zellstoffwerk Arneburg gekauft werden. Eine komplette Bedarfsdeckung aus den

umliegenden Zellstoffwerken sei aber schon deshalb nicht möglich, weil im Werk

der Kartogroup auch Zellstoffqualitäten eingesetzt werden, die hier nicht

produziert werden (z.B. Kurzfaserzellstoff aus Eukalyptus).

 

 

 

Die Kartogroup S.p.A. ist ein

seit 1972 bestehender, stetig expandierender Hersteller von Hygienepapieren.

Zuletzt wurde ein Jahresumsatz von 320 Millionen Euro erreicht, europaweit

arbeiten 1.100 Mitarbeitern für das Unternehmen.

 

 

 

_________________________

 

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