Preisverleihung bei der
ego.-Existenzgründungsoffensive
Je eine Million Euro gehen nach Halle, den Saalkreis, Sangerhausen und
Merseburg-Querfurt
16.03.2004, Magdeburg – 34
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 034/04
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 034/04
Magdeburg, den 15. März 2004
Preisverleihung bei der
ego.-Existenzgründungsoffensive
Je eine Million Euro gehen nach Halle, den Saalkreis, Sangerhausen und
Merseburg-Querfurt
Ministerpräsident Prof. Wolfgang
Böhmer und Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger haben heute Abend im Rahmen
der Existenzgründungsoffensive ego. die vier erfolgreichsten Landkreise und
kreisfreien Städte ausgezeichnet. Sieger sind Halle, der Saalkreis, der Kreis
Sangerhausen und der Kreis Merseburg-Querfurt. Im vergangenen Jahr stieg bei
den vier Siegern die Zahl der neuen Existenzen prozentual am stärksten. An die
Stadt und die Kreise geht ein Preisgeld von je einer Million Euro. Damit wird
ihr Engagement in der Betreuung von Existenzgründern gewürdigt. Das Geld kann
zur Kofinanzierung von kommunalen Investitionsvorhaben eingesetzt werden.
Bei dem Festakt waren mehr als
300 Gäste anwesend. Erstmals wurden nach dem Start der neuen
Existenzgründungsoffensive ego. vor knapp einem Jahr Preise in Wettbewerben
vergeben. Ministerpräsident Böhmer sagte, dass im Gegensatz zur gleichnamigen
Initiative der Vorgängerregierung die neue Existenzgründungsoffensive ego. die
Interessen der Gründer selbst in den Mittelpunkt stelle. Ziel sei es, beste
Bedingungen für Existenzgründer in Sachsen-Anhalt zu entwickeln. Der
Handlungsbedarf sei offensichtlich: So habe die Selbständigenquote 2002 in
Sachsen-Anhalt mit 6,6 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (9,9
Prozent) und dem Wert der Europäischen Union (14,1 Prozent) gelegen.
Wirtschaftsminister Rehberger betonte: ¿Mit ego. setzen wir auf die Kraft der
Ideen jedes Einzelnen. Wir wollen auf die Chancen der unternehmerischen
Selbständigkeit hinweisen, ohne die Risiken zu verschweigen.¿ Jeder
Selbständige bringe laut Statistik weitere zwei bis drei Arbeitsplätze. Nicht
zuletzt deshalb sei die Unterstützung von Existenzgründungen einer der
Schwerpunkte in der Wirtschaftspolitik der Landesregierung.
Der neue Ansatz der Offensive
bestehe darin, so Böhmer, dass vor allem die kommunale Ebene aktiv in die
Anstrengungen der Existenzgründerinnen und Existenzgründer einbezogen werde, so
der Regierungschef. Die Landesregierung habe ein landesweites Netzwerk aus 83
ego.-Partnern aus Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft aufgebaut. Diese
Partner seien zentrale Anlaufstellen für Existenzgründerinnen und
Existenzgründer in den Regionen.
Als ermutigendes Zeichen wertete
der Ministerpräsident, dass 2003 erstmals seit 1999 wieder ein positiver Saldo
aus Gewerbean- und Abmeldungen zu verzeichnen war. Nach Angaben des
Statistischen Landesamtes standen 19.645 Anmeldungen 16.499 Abmeldungen
gegenüber.
Die Existenzgründungsoffensive
ego. wurde vor knapp einem Jahr neu gestartet. Unter gleichem Namen hatte auch
die alte SPD-geführte Regierung eine Offensive ins Leben gerufen. Diese war
allerdings vor allem als Marketingstrategie ausgelegt gewesen, messbare Erfolge
blieben aus. Mit der neuen ego. steht ein Netzwerk von Partnern zur Verfügung,
das eine schnelle Kontaktaufnahme und Beratung ermöglicht. Zu den Partnern
zählen unter anderem Universitäten, Hoch- und Fachhochschulen, Kammern,
Verbände, Banken, Technologie- und Gründerzentren. Über die Existenzgründungsoffensive
werden thematische Informationsveranstaltungen organisiert, Broschüren
herausgegeben, Schülerakademien organisiert. Daneben sollen mit Wettbewerben
die besten Leistungen von Kreisen und kreisfreien Städten, sowie Universitäten,
Fachhochschulen und ego.-Beauftragten gewürdigt werden. Die Preisverleihung für
die Universitäten, Hoch- und Fachhochschulen und die besonders erfolgreichen
ego.-Beauftragten werden im Mai vergeben
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