Erfolgreiche Auslandsreisen von Mitgliedern
der Landesregierung
Wirtschaftsminister Rehberger: Land öffnet für Unternehmen die Türen auf
Auslandsmärkten
07.01.2004, Magdeburg – 8
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 008/04
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 008/04
Magdeburg, den 7. Januar 2004
Erfolgreiche Auslandsreisen von Mitgliedern
der Landesregierung
Wirtschaftsminister Rehberger: Land öffnet für Unternehmen die Türen auf
Auslandsmärkten
¿Die Auslandsreisen der Landesregierung zur
Stärkung des Wirtschaftsstandortes Sachsen-Anhalt haben sich im vergangenen
Jahr als effizient und sinnvoll erwiesen.¿ Dieses Resümee zog heute Wirtschaftsminister
Dr. Horst Rehberger anlässlich der Kabinettssitzung. Rehberger: ¿Delegationsreisen
erfüllen primär eine Türöffnerfunktion, um den Zutritt einheimischer
Unternehmen auf den jeweiligen Zielmärkten vor allem in Staatshandelsländern zu
erleichtern. Daneben finden aber auch immer wieder Delegationsreisen in einzelne
Länder Europas und Nordamerikas statt. Dabei geht es primär um die Pflege und
den Ausbau bereits bestehender Kontakte und damit um die Stabilisierung und
Stärkung bereits vorhandener bilateraler Beziehungen.¿
2003 wurden von den insgesamt neun Reisen sechs in
die Länder Mittel- und Osteuropas unternommen. Im Hinblick auf die
bevorstehende Osterweiterung der EU standen dabei die baltischen Staaten sowie
Polen und Tschechien im Vordergrund. In Richtung Westeuropa diente die Reise
nach Frankreich der Stärkung der Handelsbeziehungen innerhalb des
EU-Binnenmarktes. Auch die von Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer
geleitete Reise nach Kanada hatte das Ziel, bestehende Kontakte auszubauen. Mit
Vietnam und China wurde der asiatische Markt besucht, der die größten
Wachstumschancen verspricht. Insgesamt beteiligten sich an den vom
Wirtschaftsministerium organisierten und begleiteten Auslandsreisen mehr als 70
Unternehmen.
Die exzellente
Vorbereitung der Reisen durch die Kammern und Verbände sowie in den Zielländern
selbst sei Voraussetzung für deren Erfolg gewesen, so der Minister. Das zeige
sich insbesondere an den Kooperationsbörsen, auf denen sachsen-anhaltische
Unternehmen maßgeblich Geschäftskontakte schließen konnten. Zudem würden sich
die Märkte Ost- und Mitteleuropas, insbesondere die der EU-Beitrittsstaaten,
als Wachstumsmärkte erweisen. Rehberger betonte: ¿Bei den Reisen nach
Westeuropa, aber auch nach Kanada, wurde von den dortigen Unternehmen der
Wunsch geäußert, gemeinsam mit sachsen-anhaltischen Unternehmen die Märkte in
Osteuropa zu erschließen.¿ Der Minister brachte zum Ausdruck, dass es auch Ziel
der Landesregierung sei, bei der Stärkung der Außenwirtschaftskontakte eng mit
Sachsen und Thüringen zusammenzuarbeiten.
Rehberger betonte, dass die Auslandsreisen zur
Stärkung der Außenhandelsbilanz beitragen. Die Exportquote stieg von 1999 bis
2003 von 13,1 auf über 21 Prozent. Damit ist diese stärker angestiegen als in
Deutschland insgesamt (von 34,2 auf
38,0%). Zudem seien viele Zulieferunternehmen aus Sachsen-Anhalt maßgeblich an
den Gesamtausfuhren Deutschlands beteiligt, ohne dass das extra ausgewiesen
werde. Für dieses Jahr seien Auslandsreisen unter anderem nach Italien, Frankreich,
Österreich, Russland, Kasachstan, Südkorea und in den Iran im Gespräch.
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