Kabinett stellt Weichen für moderne und
effiziente Aus- und Fortbildung
23.12.2003, Magdeburg – 608
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 608/03
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 608/03
Magdeburg, den 23. Dezember 2003
Kabinett stellt Weichen für moderne und
effiziente Aus- und Fortbildung
Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung
auf Vorschlag von Innenminister Klaus Jeziorsky die Weichen für eine Neustrukturierung
der Aus- und Fortbildungslandschaft im Land Sachsen-Anhalt gestellt. Angesichts
der angespannten Haushaltslage ist es Zielstellung, durch Effektivitätssteigerungen
Kosteneinsparungen zu erzielen.
Deshalb werde, so Jeziorsky, die Anzahl der Aus-
und Fortbildungseinrichtungen reduziert, indem kurzfristig die Außenstelle
Schierke des Studieninstitutes in Blankenburg (Innenministerium), die
Außenstelle der Fachhochschule der Polizei in Rübeland (Innenministerium) sowie
die Fortbildungsstätte zur Weiter- und Fortbildung in Waldrogäsen (Sozialministerium)
geschlossen werden. Die durchschnittliche Auslastungsquote dieser Einrichtungen
betrug rund 60 Prozent. "Dies ist für eine kostengerechte Aus- und Fortbildung
nicht zu verantworten¿, so der Innenminister.
Weiterhin sei zur Wahrnehmung eines gemeinsamen
Ressourcenmanagements die Gründung eines Kooperationsverbundes zwischen dem
Studieninstitut Blankenburg (Innenministerium), dem Aus- und Fortbildungszentrum
Benneckenstein (Justizministerium) und dem Landesinstitut für Lehrerfortbildung,
Lehrerweiterbildung und Unterrichtsforschung / LISA (Kultusministerium)
vorgesehen.
Nach Schaffung der notwendigen Voraussetzungen, wie
die Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung, soll der Kooperationsverbund
in einen Landesbetrieb übergeleitet werden. Mit diesem Schritt würden weitere
Effektivitätssteigerungen und Kosteneinsparungen erwartet.
Jeziorsky: "Da sich die Fachhochschule der
Polizei in Aschersleben und die Brandschutz- und Katastrophenschutzschule in Heyrothsberge
(beide Innenministerium) nicht für die Übernahme in einen Kooperationsverbund
und einen Landesbetrieb eignen, bleiben sie von der Strukturänderung unberührt."
Mit diesen Maßnahmen werde, so der Chef des
Innenressorts, die für das Land wichtige Aus- und Fortbildung auf gesunde und
zukunftsfähige Füße gestellt.
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