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Spitzengespräch zum Strategiedialog Chemie/
2. Konferenz Europäischer Chemieregionen im Februar 2004 in Halle

08.12.2003, Magdeburg – 594

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 594/03

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 594/03

 

 

 

Magdeburg, den 8. Dezember 2003

 

 

 

Spitzengespräch zum Strategiedialog Chemie/

2. Konferenz Europäischer Chemieregionen im Februar 2004 in Halle

 

Vertreter

der Landesregierung, der Chemieindustrie, des Verbandes der Chemischen

Industrie-Landesverband Nordost und der IG Bergbau, Chemie und

Energie-Landesbezirk Nordost sind heute in Magdeburg zu einem Spitzengespräch

im Rahmen des Strategiedialogs Chemie zusammengetroffen. Im Mittelpunkt stand

u.a. die Vorbereitung der 2. Konferenz Europäischer Chemieregionen, die am 5.

und 6. Februar 2004 in Halle stattfinden wird. Das erste Konferenz fand im Mai

2003 in Brüssel statt.

 

Ministerpräsident

Prof. Dr. Wolfgang Böhmer zeigte sich überzeugt, dass die Konferenz neue

Impulse für den Chemiestandort Sachsen-Anhalt geben werde. Zentrale Themen des

Kongresses würden Umwelt-, Innovations- und Regionalpolitik sein. Während des

Kongresses solle auch ein Gründungspräsidium für das von Sachsen-Anhalt

initiierte Netzwerk europäischer Chemieregionen gewählt werden. Die

Gesprächsteilnehmer bekräftigten, dass Sachsen-Anhalt auch künftig Motor des

Netzwerks sein werde.

 

Von

zentraler Bedeutung seien nicht zuletzt für die chemische Industrie des Landes

die Handelskontakte nach Mittel- und Osteuropa, betonte Böhmer. Durch die

EU-Osterweiterung, mit der Sachsen-Anhalt in die Mitte Europas rücke, sei dafür

ein weiterer Schub zu erwarten. Ausdruck des Willens, diese Chance zu nutzen,

seien auch die Unternehmergespräche in Polen und Tschechien vom vergangenen

Oktober.

 

Der

Ministerpräsident unterstrich das vitale Interesse Sachsen-Anhalts an der

weiteren Gestaltung der europäischen Chemikalienpolitik. Ziel müsse es sein,

zum Schutz von Mensch und Umwelt hohe, europaweit einheitliche

Sicherheitsstandards zu etablieren und die Risiken zu minimieren. Dies könne

nur gelingen, wenn vor allem kleine und mittlere Unternehmen die Regelungen ¿

auch was die Kosten betreffe - sinnvoll umsetzen könnten. Notwendig sei ein

effektives und praktikables Chemierecht, das allen diene: der Umwelt, dem

Verbraucher und der Wirtschaft.

 

Zur Wahrung der

Interessen Sachsen-Anhalts wurde u.a. vereinbart, in der AG Chemikalienpolitik

eine gemeinsame Position zum Vorschlag der EU-Kommission für eine ¿Verordnung

zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe

sowie zur Schaffung einer Europäischen Agentur für chemische Stoffe¿ zu

formulieren. Die Position soll dann in den Entscheidungsprozess eingebracht

werden.

 

Dr.

Christoph Mühlhaus, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Chemischen

Industrie e.V.-Landesverband-Nordost, begrüßte das anhaltende Engagement der

Landesregierungen für angemessene Rahmenbedingungen der chemischen Industrie

Sachsen-Anhalts. Das gelte insbesondere für die kritische Begleitung der europäischen

Chemikalienpolitik sowie für das Eintreten insbesondere für eine Verlängerung

der Investitionszulage, für eine die nachhaltige Entwicklung der chemischen

Industrie fördende Forschungspolitik und für die Unterstützung der sich

entwickelnden Zusammenarbeit der europäischen Chemieregionen.

 

Erfreut

zeigte sich Böhmer über die neuen Zahlen des Verbandes der Chemischen

Industrie-Landesverband Nordost zur Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung. Danach

wuchs der Umsatz der Chemieunternehmen Sachsen-Anhalts in den ersten drei

Quartalen 2003 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent auf 3,1

Milliarden Euro. Die Beschäftigung legte gegenüber dem dritten Quartal des

Vorjahres um 2,8 Prozent auf 12.750 Personen zu. Das unterstreiche einmal mehr

die Rolle der Chemie als Wachstumsmotor in Sachsen-Anhalt, so der

Regierungschef.

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei

des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

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39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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