Bundespreis für "Handwerk in der
Denkmalpflege" verliehen/ Ministerpräsident Böhmer: Privates Engagement
für Denkmalschutz unverzichtbar
07.11.2003, Magdeburg – 543
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 543/03
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 543/03
Magdeburg, den 7. November 2003
Bundespreis für "Handwerk in der
Denkmalpflege" verliehen/ Ministerpräsident Böhmer: Privates Engagement
für Denkmalschutz unverzichtbar
In einer Feierstunde im Magdeburger Palais am Fürstenwall wurde heute
der Bundespreis für "Handwerk in der Denkmalpflege" verliehen. Ministerpräsident
Prof. Dr. Wolfgang Böhmer würdigte in seiner Festansprache das Engagement
privater Denkmalbesitzer. Sich für den Kauf und die Sanierung eines
denkmalgeschützten Gebäudes zu entscheiden, bedeute mehr Arbeit und höhere
Kosten als ein Neubau. Für den Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz sei
jedoch privates Engagement unverzichtbar. Böhmer dankte daher allen privaten
Denkmalbesitzern, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, Baudenkmale für die
Nachwelt zu erhalten.
In Sachsen-Anhalt hatte es in diesem Jahr 42 Bewerbungen für den Preis
gegeben. Verliehen wurde er für:
·
die Sanierung eines
Wohngebäudes in der Viktor-Scheffel-Straße 13 in Halle (1. Preis),
·
die Herrichtung eines
Wohngebäudes im Neustädter Kirchhof 7 in Quedlinburg und die Umnutzung einer
Scheune zum Wohnhaus in der Rothenburger Straße 6 in Dobis (jeweils 2. Preise),
·
die Sanierung eines
Wohnhauses in der Schulstraße 4 in Dölbau/ Ortsteil Naundorf (3. Preis).
An der Feierstunde nahmen auch der Präsident des Zentralverbandes des
Deutschen Handwerks (ZDH), Dieter Philipp, und der stellvertretende Vorsitzende
der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), Prof. Dr. Klaus Trouet, teil.
ZDH und DSD vergeben den Preis jährlich in zwei Bundesländern, in
diesem Jahr in Sachsen-Anhalt und in Niedersachsen.
Ausgezeichnet werden private Denkmaleigentümer, die bei der Restaurierung
ihrer Denkmale gemeinsam mit qualifizierten Handwerkern herausragende
Leistungen vorweisen können. Die Preise sind je Bundesland mit insgesamt 15.000
¿ dotiert.
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