Regionalkonferenz
Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg tagt in Dessau/ Ministerpräsident Böhmer: In der
regionalen Zusammenarbeit Schwerpunkte setzen
06.11.2003, Magdeburg – 538
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 538/03
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 538/03
Magdeburg, den 6. November 2003
Regionalkonferenz
Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg tagt in Dessau/ Ministerpräsident Böhmer: In der
regionalen Zusammenarbeit Schwerpunkte setzen
Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer
hat heute die Zusammenarbeit in der Region Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg gewürdigt.
Im Rahmen der 1. Regionalkonferenz Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg sagte der Regierungschef
in Dessau, dass die Arbeit der gemeinsamen Wirtschaftsförderungsgesellschaft
bemerkenswerte Ergebnisse erbracht habe. Beispielhaft seien die Zusammenarbeit
in der Region bei der Profilierung von Unternehmens-clustern wie in der
Lebensmittelindustrie und ein nutzer- und vor allem investorenfreundliches regionales
Informationssystem im Internet. Vor allem die projektbezogene Arbeit des
Regionalmanagements wertete der Ministerpräsident positiv.
Böhmer forderte dazu auf, sich in der
regionalen Zusammenarbeit weiter auf Schwerpunktprojekte zu konzentrieren. Als
Beispiel nannte er unter anderem die Sanierung von altindustriellen Flächen wie
im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen oder auf dem ehemaligen Gelände der Waggonbau
Dessau. Diese Projekte seien langfristig wirksam sowie wirtschaftlich
nachhaltig und bildeten die infrastrukturelle Basis für neue tragfähige industrielle
Kerne.
In der Region Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg
böten außerdem die UNESCO-Weltkulturerbestätten in Wittenberg, Dessau und Wörlitz
ausgezeichnete Grundlagen für die Tourismuswirtschaft. Hier sei es wichtig, die
Angebote stärker auf die touristischen Zielgruppen auszurichten und sie
landkreisübergreifend zu verknüpfen.
Der Ministerpräsident
kündigte an, dass das Land auch zukünftig die Arbeit der Regionen konstruktiv
begleiten und regionale Kooperationen unterstützen werde. Allerdings sollten
auf regionaler Ebene die Wirtschaft stärker einbezogen werden und Projekte im
Vordergrund stehen, die die Herausbildung von Clustern wirksam förderten.
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