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Parlamentarischer Abend mit Vertretern der
Wohnungswirtschaft/ Ministerpräsident Böhmer: Stadtumbau ist zentrale
Zukunftsaufgabe

23.10.2003, Magdeburg – 513

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 513/03

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 513/03

 

 

 

Magdeburg, den 23. Oktober 2003

 

 

 

Parlamentarischer Abend mit Vertretern der

Wohnungswirtschaft/ Ministerpräsident Böhmer: Stadtumbau ist zentrale

Zukunftsaufgabe

 

Ministerpräsident Böhmer hat den

Stadtumbau heute als zentrale Zukunftsaufgabe bezeichnet. Der wachsende

Wohnungsleerstand, soziale Verschiebungen sowie die Insolvenzgefahr für

Wohnungseigentümer und Handel- und Gewerbetreibende und die damit verbundene

Gefährdung ganzer Stadtteile und Städte erfordere die Mitwirkung aller Betroffenen.

Im Rahmen der parlamentarischen Begegnung mit Vertretern der

Wohnungswirtschaft, der Wohnungsgenossenschaften und der Architektenkammer

heute im Magdeburger Landtag trat der Regierungschef unter anderem dafür ein,

den Stadtumbau stärker auf einzelne Gebiete zu konzentrieren. Wenn öffentliche

Gelder auf viele Fördergebiete verteilt würden, verliere das Stadtumbauprogramm

an Wirksamkeit und Nachhaltigkeit, sagte Böhmer.

 

Er betonte, dass das Programm ¿Stadtumbau

Ost¿ trotz der angespannten Haushaltslage fortgeführt werde. Für die Jahre 2002

bis 2009 stehe ein Fördervolumen von rund 475 Millionen ¿ (einschließlich kommunaler

Mittel) zur Verfügung. Für die Bau ¿ und Wohnungswirtschaft seien die Förderprogramme

des Landes somit eine verlässliche Planungsgrundlage. Zusätzlich erneuerte

Böhmer die Forderung, dass alle leerstehenden und abzureißenden Wohnungen von

Altschulden befreit werden müssten.

 

Der Ministerpräsident setzte

sich dafür ein, den Stadtumbau stärker als bisher als komplexes

gesamtgesellschaftliches Phänomen zu behandeln. Die Auswirkungen des

Stadtumbaus auf die stadttechnische Infrastruktur, den Einzelhandel sowie

soziale und kulturelle Belange müssten stärker berücksichtigt werden. Hier

ergäbe sich für Architekten, Stadtplaner und Wohnungsunternehmen eine Fülle von

Aufgaben.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Domplatz 4

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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