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Tag der Deutschen Einheit in Magdeburg
Ministerpräsident Böhmer eröffnet Ausstellung ?Widerstand und Opposition in der
DDR?

02.10.2003, Magdeburg – 453

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 453/03

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 453/03

 

 

 

Magdeburg, den 2. Oktober 2003

 

 

 

Tag der Deutschen Einheit in Magdeburg

Ministerpräsident Böhmer eröffnet Ausstellung ¿Widerstand und Opposition in der

DDR¿

 

Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang

Böhmer hat heute im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in

Magdeburg die Ausstellung ¿Widerstand und Opposition in der DDR¿ eröffnet. Die

Wanderausstellung wird bis zum 24. Oktober 2003 von der Stiftung Haus der

Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit dem Technikmuseum

Magdeburg präsentiert.

 

Ausstellungen hätten eine

herausragende Bedeutung bei der Dokumentation der DDR-Vergangenheit,

unterstrich Böhmer. Die Aufbewahrung geschichtlicher Zeugnisse sei Quellen- und

Spurensicherung. Sie führe zur Reflexion über den Mut derjenigen, die sich der

SED-Diktatur widersetzt hätten.

 

Widerstand und Opposition seien

in allen Diktaturen mit dem Leben von Menschen verbunden, die sich bewusst

gegen staatliche Allmacht auflehnten, betonte der Regierungschef. Stets sei es

eine Minderheit, die diese Risiken auf sich nehme. So unterschiedlich der Weg

in Widerstand und Opposition sein könne, eines sei allen Widerständlern und

Oppositionellen gemeinsam: das persönliche Risiko und die Gefährdung nicht nur

des eigenen Lebens, sondern auch des Lebens von Angehörigen und Freunden.

 

Das wichtigste symbolische Datum

für Opposition und Widerstand in der DDR vor der Wende von 1989/90 sei der

Volksaufstand vom 17. Juni 1953 gewesen, so Böhmer. Die Formen des Widerstands

hätten sich nach dem Mauerbau deutlich verändert. Allmählich habe sich die Bürgerbewegung

der 70-er und 80-er Jahre entwickelt, von der die Wende maßgeblich ausgegangen

sei.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Domplatz 4

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

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