Ministerpräsident Böhmer empfängt
AdR-Fachkommission in Tangermünde: Erfahrungen Sachsen-Anhalts bei
landwirtschaftlichem Strukturwandel bei EU-Erweiterung nutzen
29.09.2003, Magdeburg – 450
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 450/03
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 450/03
Magdeburg, den 29. September 2003
Ministerpräsident Böhmer empfängt
AdR-Fachkommission in Tangermünde: Erfahrungen Sachsen-Anhalts bei
landwirtschaftlichem Strukturwandel bei EU-Erweiterung nutzen
Ministerpräsident
Prof. Dr. Wolfgang Böhmer hat heute in Tangermünde einen Empfang für die
Mitglieder der Fachkommission für nachhaltige Entwicklung (DEVE) des
Ausschusses der Regionen (AdR) der Europäischen Union gegeben. Die Kommission
hält sich zu einer Tagung in der Altmark auf. Der Regierungschef begrüßte, dass
das Land Sachsen-Anhalt als Ort der Zusammenkunft der DEVE ausgewählt worden
sei. Die Kommission hält einmal jährlich eine Sitzung außerhalb Brüssels ab.
Die
Mitglieder des Gremiums hätten die Chance, sich ein Bild über den
Strukturwandel der Landwirtschaft in einem der neuen Bundesländer zu machen, so
Böhmer. Wie die Wirtschaft Sachsen-Anhalts insgesamt habe auch die
Landwirtschaft seit 1990 eine schmerzhafte Umgestaltung verkraften müssen. So
habe sich die Zahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft von 180.000 im Jahr
1990 auf 22.000 im Jahr 2002 verringert. Dagegen habe sich im selben Zeitraum
die Zahl der Betriebe durch Privatisierung und Reprivatisierung von 900 auf
5004 erhöht.
Auch im
Bereich der Landwirtschaft gebe es deutliche Gemeinsamkeiten zwischen dem
Strukturwandel in Ostdeutschland und in den EU-Beitrittsländern, unterstrich
der Ministerpräsident. Deshalb sei es sinnvoll, die in den neuen Ländern
erworbenen Erfahrungen in Mittel- und Osteuropa zu nutzen. Das Land
Sachsen-Anhalt habe dazu mit Litauen, der Slowakei und Ungarn Kooperationen
vereinbart. Darüber hinaus beteilige sich das Land an Twinning- bzw.
EU-Partnerschaftsprogrammen zum institutionellen Aufbau in Estland, Litauen,
Polen und Ungarn.
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