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Kultusminister Olbertz: Zeitz und
Burgenlandkreis locken mit zahlreichen kulturtouristischen Höhepunkten /
Schülerrückgang wirkt sich weiter aus / Berufsschulangebote auf hohem Niveau

23.09.2003, Magdeburg – 439

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 439/03

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 439/03

 

 

 

Magdeburg, den 23. September 2003

 

 

 

Kultusminister Olbertz: Zeitz und

Burgenlandkreis locken mit zahlreichen kulturtouristischen Höhepunkten /

Schülerrückgang wirkt sich weiter aus / Berufsschulangebote auf hohem Niveau

 

Im Rahmen der heutigen auswärtigen

Kabinettssitzung in Zeitz hat Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz die

kulturellen Höhepunkte der Stadt Zeitz und des angrenzenden Burgenlandkreises

vorgestellt. Die gesamte Region verfüge über eine Vielzahl bemerkenswerter

kultureller Einrichtungen, sagte der Minister. Mit dem Schloss Moritzburg

Zeitz, dem Kloster und der Kaiserpfalz Memleben oder dem Museum Schloss Neuenburg

fänden sich geschichtsträchtige Orte in der Region, die im Rahmen der ¿Straße

der Romanik¿ hochrangige kulturtouristische Anziehungspunkte darstellten.

Insgesamt seien im vergangenen Haushaltsjahr Landesmittel in Höhe von 1,25 Mio.

Euro zur Förderung von Kunst und Kultur in die Region geflossen. Die vertraglich

festgelegte Förderung des Theaters Zeitz in Höhe von knapp 665.000 Euro für das

Jahr 2002 sei hierin noch nicht enthalten. Insbesondere lenkte Olbertz den

Blick auf das Landesengagement im Zusammenhang mit der bevorstehenden Landesgartenschau

in Zeitz. Für denkmalpflegerische Maßnahmen seien allein aus den Denkmalpflegemitteln

des Kultusministeriums bisher mehr als 1,8 Mio. Euro bereit gestellt worden.

Weitere Fördermaßnahmen seien geplant. ¿Damit können weitreichende

Investitionen für Projekte wie das Schloss und das Schlossumland Moritzburg

Zeitz, die Kasemattengärten und der Rossner-Park in Angriff genommen werden¿,

so Olbertz.

 

Wie der Minister weiter informierte, ist der

Schülerrückgang auch im Burgenlandkreis spürbar. Die damit verbundenen

Entscheidungen seien notwendig und unausweichlich. So mussten zum Ende des

vergangenen Schuljahrs eine Grundschule und zwei Sekundarschulen geschlossen

werden. Derzeit bestehen im Landkreis noch 38 Grundschulen, darunter elf so

genannte ¿Kleine Grundschulen¿ mit jahrgangsübergreifendem Unterricht, fünf

Sonderschulen, 22 Sekundarschulen und sechs Gymnasien. Aufgrund des

Schülerrückgangs werden mittelfristig nicht alle der sechs Gymnasien

bestandsfähig sein. Der Kreistag des Burgenlandkreises muss bis zum 31.

Dezember 2003 über den mittelfristigen Schulentwicklungsplan für den

Planungszeitraum der Schuljahre 2004/2005 bis 2008/2009 entscheiden. Der

Minister unterstrich: ¿Wir haben jetzt die Chance und die Pflicht, die Weichen

für ein stabiles Schulnetz im Land zu stellen. Für eine qualitativ hochwertige

Schulbildung brauchen wir ein regional ausgeglichenes und leistungsfähiges

Bildungsangebot.¿ Die vorgeschriebene schulische Mindestgröße sei aus

schulfachlicher Sicht notwendig, um die Ansprüche an die Bildungsgänge der Sekundarschule

und des Gymnasiums qualifiziert zu erfüllen, so Olbertz.

 

¿Für die Ausbildungsbetriebe der Region ist

das Berufsschulzentrum des Burgenlandkreises an den Standorten Zeitz und

Naumburg ein zuverlässiger und leistungsfähiger Partner¿, erläuterte der

Minister die Situation der Beruflichen Bildung im Landkreis. Der

Berufsschulneubau des Burgenlandkreises am Standort Zeitz zähle zu den größeren

Bauvorhaben im Bereich der Berufsbildenden Schulen im südlichen Sachsen-Anhalt.

Der 21,6 Mio Euro teure Bau sei in den Jahren 1996 bis 1999 mit einem Fördermittelanteil

von 15,1 Mio Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung

(EFRE/GA) realisiert worden. Am Standort Naumburg soll das

Berufsvorbereitungsjahr, das bisher an vier Außenstellen durchgeführt wird,

konzentriert werden. Die baulichen Voraussetzungen hierzu sollen ab 2003

geschaffen werden. Sie belaufen sich auf ca. 1,5 Mio Euro.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Domplatz 4

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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