Entfernungspauschale:
Daehre warnt vor Benachteiligung von Bewohnern strukturschwacher Regionen
18.08.2003, Magdeburg – 115
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Bau und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 115/03
Ministerium für Bau und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 115/03
Magdeburg, 18. August 2003
Entfernungspauschale:
Daehre warnt vor Benachteiligung von Bewohnern strukturschwacher Regionen
Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre lehnt die von der Bundesregierung geplante änderung der so genannten Entfernungspauschale ab. Mit der vorgesehenen Besserstellung von Benutzern öffentlicher Verkehrsmittel werde eine Ungleichbehandlung geschaffen, die besonders Bewohner in dünn besiedelten und strukturschwachen Regionen wie etwa der Altmark treffe. "Es ist doch nicht gerecht, wenn Leute dafür finanziell bestraft werden, dass sie weite Wege zur Arbeit in Kauf nehmen", begründete der Minister seine ablehnende Haltung.
Um öffentliche Verkehrsmittel nutzen zu können, müssten diese ständig verfügbar sein, so Daehre weiter. Gerade in ländlichen Gebieten mit einem nur geringen Fahrgastpotenzial könne das schon aus finanziellen Gründen überhaupt nicht gewährleistet werden. Der öffentliche Personennahverkehr in größeren Städten und kleinen Gemeinden sei nicht miteinander vergleichbar. "Keinem Steuerzahler wäre es zu vermitteln, wenn ein kleines Dorf im Halbstundentakt angefahren wird, obwohl am Tag nur zehn Einwohner den Bus oder die Bahn benutzen", sagte der Ressortchef.
Harald Kreibich
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