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"Gurtmuffeln keine Chance"
PD Dessau
Polizei verstärkt in den nächsten zwei Wochen Kontrollen

07.08.2003, Dessau – 128

  • Polizeiinspektion Dessau-Roßlau

 

 

 

Polizeidirektion Dessau - Pressemitteilung Nr.: 128/03

 

Dessau, den 7. August 2003

 

 

"Gurtmuffeln keine Chance"

PD Dessau

Polizei verstärkt in den nächsten zwei Wochen Kontrollen

 

Sicherheitsgurte befinden sich in jedem Kraftfahrzeug. Doch viele Verkehrsteilnehmer sehen einen Verstoß gegen die Gurtpflicht als Privatsache oder Kavaliersdelikt an.

Sie vergessen aber dabei, dass der Sicherheitsgurt mehr als 50 Prozent der tödlichen und 87 Prozent der schweren Verletzungen verhindert.

Einer der schwersten Unfälle in diesem Jahr hätte vermutlich nicht zwei Menschen das Leben gekostet, wenn wie bisherige Ermittlungen vermuten lassen, der 25-jährige Beifahrer angeschnallt gewesen wäre. Im April diesen Jahres verlor eine Fordfahrerin auf der Bundesautobahn A 9 zwischen Dessau-Süd und Dessau-Ost die Kontrolle über ihren PKW und prallte in die Mittelleitplanke. Durch den Aufprall wurde der Beifahrer aus dem PKW auf die Gegenfahrbahn geschleudert und von mehreren Fahrzeugen überrollt. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Aus diesem Grund führen die Polizeibeamten der Polizeidirektion Dessau in den Wochen vom 11. August bis zum 24. August eine verstärkte Verkehrsüberwachung und -kontrolle mit dem Schwerpunkt "Gurtpflicht" durch.

Neben der Ahndung, ein Verstoß wird immerhin mit 30 Euro "bestraft", sollen die Verkehrsteilnehmer mittels eines Handzettels über die Risiken des Nichtanschnallens aufgeklärt und zum Nachdenken angeregt werden.

Das dies notwendig ist, zeigen die Zahlen der geahndeten Ordnungswidrigkeits-verstöße im ersten Halbjahr. Knapp 19 Prozent (4792 Verstöße) der insgesamt 25.996 eingeleiteten Ordnungswidrigkeitsverfahren sind Verstöße gegen die Gurtpflicht.

Daher gibt die Polizei allen Verkehrsteilnehmern den Tipp sich immer, nicht nur in den nächsten zwei Wochen, anzuschnallen, denn auch auf Kurzstrecken und einer Geschwindigkeit von 10-20 km/h kann ein Unfall zu schwersten Kopfverletzungen führen

 

 

 

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