Wirtschaftsminister Rehberger:
Wettbewerbsfähigkeit der Energiepreise sichert Standortattraktivität
05.08.2003, Magdeburg – 365
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 365/03
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 365/03
Magdeburg, den 5. August 2003
Wirtschaftsminister Rehberger:
Wettbewerbsfähigkeit der Energiepreise sichert Standortattraktivität
Das Landeskabinett hat heute über das
Energiekonzept des Landes beraten. ¿Der Entwurf des Energiekonzepts dient als
Grundlage für die weitere Diskussion mit allen energiepolitischen
Entscheidungsträgern und Versorgungsunternehmen. Unser gemeinsames Ziel ist es,
im internationalen Vergleich wettbewerbsfähige Preise zu sichern, damit
Sachsen-Anhalt seine Attraktivität als Investitionsstandort sichern kann. Zudem
soll sich Sachsen-Anhalt in Zukunft noch stärker als innovativer
Energiestandort profilieren¿, betonte Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger.
Nach wie vor leiste die Braunkohle einen
wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Die langfristige Nutzung dieses
Energieträgers sei deshalb ein wichtiges Ziel, hob der Minister hervor. Zudem
würden Erdgas und Erdöl sowie regenerative Energie zu einem ausgewogenen
Energiemix beitragen. Aber auch die Kernenergie sei nach Auffassung der
Landesregierung über die von der Bundesregierung festgelegten Fristen hinaus
unverzichtbar. Um die internationale Chancengleicheit in der Energieversorgung
zu sichern, will sich die Landesregierung für eine Harmonisierung der
Energiebesteuerung innerhalb der EU einsetzen. Zugleich fordert sie die
Bundesregierung zur Rücknahme der zusätzlichen Belastungen im Rahmen der
ökologischen Steuerreform auf.
¿Sachsen-Anhalt setzt vielmehr auf die
Förderung von Forschung und Entwicklung der effizienten Energieumwandlung und
-anwendung¿, so Rehberger. ¿Das haben wir auch mit der Unterstützung
regenerativer Energien wie der Produktion von Windkraftanlagen und der Biomassenutzung
unter Beweis gestellt. Ziel ist es, die Entwicklung von marktfähigen Produkten
zu fördern und damit letztlich auch neue Arbeitsplätze zu schaffen.¿ Den bestehenden
Forschungseinrichtungen, den Universitäten, Hochschulen und Instituten, besonders
im Maschinen- und Anlagenbau, komme hier eine besondere Bedeutung zu.
Moderne Anlagen haben dazu beigetragen, dass
die Kohlendioxid-Emission in Sachsen-Anhalt von 1990 bis heute um weit mehr als
50 Prozent gesunken ist. ¿Diese Leistung muss natürlich auch angerechnet
werden¿, verwies Rehberger im Hinblick auf die Einführung des
Emissionsrechtehandels in der EU. Andernfalls würden heimische Unternehmen für
ihre energiesparenden Investitionen bestraft und in ihrer Wettbewerbsfähigkeit
beschränkt werden.
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