Landesregierung beschließt
Haushaltsplanentwurf 2004/ Ministerpräsident Böhmer: ?Trotz gravierender
Steuerausfälle legt Landesregierung verfassungsgemäßen Haushaltsplanentwurf
vor?
18.07.2003, Magdeburg – 350
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 350/03
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 350/03
Magdeburg, den 18. Juli 2003
Landesregierung beschließt
Haushaltsplanentwurf 2004/ Ministerpräsident Böhmer: ¿Trotz gravierender
Steuerausfälle legt Landesregierung verfassungsgemäßen Haushaltsplanentwurf
vor¿
Ministerpräsident
Prof. Dr. Wolfgang Böhmer und Finanzminister Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué haben
heute in Magdeburg den Haushaltsplanentwurf 2004 der Landesregierung
vorgestellt. Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer: ¿Das Haushaltsaufstellungsverfahren
war in diesem Jahr eine gewaltige Kraftanstrengung. Gegenüber der
mittelfristigen Finanzplanung mussten wir Steuerausfälle
in Höhe von 470 Millionen ¿ verkraften, bedingt durch die
wirtschaftliche Stagnation in Deutschland als Ergebnis der verfehlten Politik
der Bundesregierung. Hinzu kamen 260
Millionen ¿ für die Auszahlung der Lehrerarbeitszeitkonten ,
als Erblast der Vorgängerregierung, die bei den Lehrern einen verdeckten Kredit
aufgenommen hatte, den wir nun größtenteils in 2004 tilgen müssen. Trotz
schwierigster Rahmenbedingungen ist es uns dennoch gelungen, einen
verfassungsgemäßen Haushaltsplanentwurf vorzulegen.¿
Der Haushalt 2004 wird nach den Vorstellungen des Kabinetts
ein Gesamtvolumen von 10,2
Milliarden ¿ haben. Gegenüber 2003 ist dies
ein Rückgang um rund 480 Millionen ¿, also um 5,0 v.H. Wird das
Haushaltsvolumen in beiden Jahren bereinigt um die Hochwassermittel, die in
2003 besonders hoch waren, so ergibt sich noch immer eine Abnahme des
Haushaltsvolumens um 1,7 v.H.. Damit liegt Sachsen-Anhalt deutlich unter der
Zielvorgabe des Finanzplanungsrates, der eine Begrenzung des Ausgabenaufwuchses
auf ein Prozent fordert. ¿Dies zeigt in eindrucksvoller Weise, dass die Landesregierung
ihren Konsolidierungskurs konsequent fortgesetzt hat. Alle Ressorts haben
konstruktiv zu diesem Sparkurs beigetragen¿, so Finanzminister Prof. Dr.
Karl-Heinz Paqué.
Paqué weist weiter darauf hin, dass sich Sachsen-Anhalt damit
im Vergleich der Länder auf einen Spitzenplatz zubewegt, was die Geschwindigkeit
der Konsolidierung betrifft. Allerdings sei der Weg des Aufholens noch weit,
weil die Erblast der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung unter den ostdeutschen Länder
schwer wiege. Paqué: ¿Wir schwimmen derzeit noch gegen einen Strom ungünstiger
Bedingungen, weshalb die Konsolidierung im Jahr 2003 noch nicht den gewünschten
Umfang erreicht hat. Aber niemand kann ernsthaft bestreiten, dass wir deutliche
Fortschritte machen. Sachsen-Anhalt ist dabei, wieder ein Land mit soliden
Finanzen zu werden.¿
Paqué weist ausdrücklich darauf hin, dass ohne die negativen
Sonderfaktoren (massive Steuerausfälle und die Auszahlung der
Lehrerarbeitszeitkonten) die Nettokreditaufnahme noch unter dem ursprünglichen
Zielwert der mittelfristigen Finanzplanung läge: ¿Zusatzbelastungen in Höhe von
sechs Prozent des Haushaltsvolumens lassen sich eben kurzfristig nicht
auffangen. Wir können nicht zaubern, aber wir halten Kurs.¿
Die
Einsparungen wurden hauptsächlich durch folgende Maßnahmen erreicht: Absenken
konsumtiver Ausgaben; Kürzungen bei Landesprogrammen; konsequente Umsetzung des
Personalabbaukonzeptes.
Investitionsausgaben
Im
Haushalt 2004 sind Investitionsausgaben
von 1,9 Milliarden ¿ vorgesehen.
Dies entspricht einer Investitionsquote von 18,5 Prozent (2003: 19,8 Prozent;
jeweils ohne Hochwassermittel). Die Senkung der Investitionsquote ist Ergebnis
der schwierigen Rahmenbedingungen. Dazu Paqué: ¿Wir haben alles getan, um die
Investitionsquote möglichst hoch zu halten. Gleichwohl waren diesmal auch
moderate Einschnitte im investiven Bereich unvermeidbar, da viele konsumtive
Ausgaben auf Rechtsverpflichtungen beruhen und kurzfristig nicht zu
beeinflussen sind. Da geht es uns genauso wie anderen Ländern.¿
Die eigenfinanzierten Investitionen , die die
Verfassungsgrenze der Nettokreditaufnahme bestimmen, betragen rund eine Milliarde ¿ . Die Nettokreditaufnahme liegt mit 949 Millionen
¿ deutlich unterhalb der Verfassungsgrenze.
Personalausgaben
Der
Block der Personalausgaben, der weiterhin mehr als ein Viertel des gesamten Haushaltsvolumens
ausmacht, wird von der Landesregierung ständig auf weitere Einsparpotentiale geprüft.
Dabei wird das Stellenabbaukonzept zeitgerecht umgesetzt. Es ist gelungen, die
Personalausgaben 2004 nahezu auf dem Niveau von 2003 zu halten. Lediglich einige
Sonderfaktoren haben dazu geführt, dass rechnerisch ein Aufwuchs von rund 147
Millionen ¿ zu verzeichnen ist. Besonders zu Buche schlägt dabei die Auszahlung
der Lehrerarbeitszeitkonten, eine Erblast der sozialdemokratischen Regierung
bis 2002.
Zuweisungen
an die Kommunen
Der
Haushaltsplanentwurf 2004 sieht Zuweisungen
an die Kommunen im Rahmen des Finanzausgleiches in Höhe von 1.673,3 Mio. ¿ vor, gegenüber
1.668,2 Mio. ¿ im Haushaltsplan 2003. Das Niveau der Zuweisungen bleibt also im
wesentlichen unverändert. Dies wird u.a. dadurch ermöglicht, dass das Land
Überzahlungen an die Kommunen, die sich aufgrund der Korrekturen von
Steuerschätzungen aus der Zeit vor 2004 ergeben, nicht in voller Höhe verrechnet,
sondern zum Teil auf das Jahr 2005 verschiebt.
Wegen
der anstehenden bundesweiten Reformen der Kommunalfinanzen, deren Ergebnis noch
unklar ist, wird sich das Kabinett in den nächsten Wochen mit Möglichkeiten der
Veränderung des kommunalen Finanzausgleichs beschäftigen. Diese müssen ggf. im
weiteren parlamentarischen Verfahren eingebracht werden.
Schwerpunkte des Haushaltsentwurfes:
Wirtschaft und Arbeit
Der
Haushaltsplan des Ministeriums für Wirtschaft
und Arbeit sieht für 2004 Ausgaben in Höhe von rund 900 Millionen ¿ vor. Dies sind 8,7
Millionen ¿ weniger als im laufenden Jahr. Allerdings stand bis 2003 ein
zusätzlicher Betrag in Höhe von 38 Millionen ¿ zur Verfügung, und zwar aus dem
Sondervermögen des ¿Förderfonds Sachsen-Anhalt¿. Dieser Förderfonds wird 2004
aufgelöst. Aus diesem Grunde ergibt sich im Haushalt 2004 eine tatsächliche
Einsparung von 46,7 Millionen ¿. Mit rund 21 Millionen ¿ resultiert der größte
Teil der Einsparungen aus Kürzungen und Straffungen im Bereich der allgemeinen
Verwaltungsausgaben.
Trotz
aller Sparmaßnahmen werden die zentralen Ziele der Wirtschaftspolitik der Landesregierung
weiterhin konsequent verfolgt. Dazu gehören Firmenansiedlungen sowie Erweiterungs-
und Modernisierungsinvestitionen im verarbeitenden Gewerbe und im Bereich der
wirtschaftsnahen Infrastruktur. Des Weiteren wird eine bestmögliche
Mittelstandsförderung garantiert, insbesondere im Zusammenhang mit
Existenzgründungen. Der Einsatz der Finanzmittel wird auf die Bereiche
Forschung und Entwicklung konzentriert.
Für die Wirtschaftsförderung stehen inklusive der
Mittel aus dem Europäischen Strukturfonds EFRE 687 Millionen ¿ bereit. Das sind knapp 10 Millionen ¿ mehr als in diesem Jahr.
Die Kürzung des Bundesanteils für die Gemeinschaftsaufgabe Ost wird durch einen
erhöhten Einsatz von EFRE-Mitteln weitgehend kompensiert. Dennoch stehen
insgesamt im nächsten Jahr 25 Millionen ¿ weniger zur Verfügung. Dafür wird die
ergänzende Mittelstandsförderung aufgestockt ¿ von 11,2 Millionen ¿ auf 19,2
Millionen ¿ im Haushaltsjahr 2004. Für die Bergbausanierung stehen im nächsten
Jahr rund 5 Millionen ¿ weniger zur Verfügung. Alle Maßnahmen zur
Gefahrenabwehr sind finanziell abgesichert. Die Durchführung der allgemeinen
Sanierungsarbeiten wird zeitlich gestreckt.
Im
Haushaltsjahr 2004 sind für die wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung
insgesamt 12 Millionen ¿ mehr vorgesehen. Das Haushaltsvolumen in diesem Sektor
beträgt somit insgesamt 78,6 Millionen ¿. Auch hier kompensiert ein erhöhter
Zugriff auf EFRE-Mittel die verminderten finanziellen Möglichkeiten des Landes.
Für den
Bereich des Arbeitsmarktes stehen
im Haushalt 2004 mit 183,3 Millionen ¿
rund 17 Millionen ¿ weniger zur Verfügung als in diesem Jahr. Landesmittel
werden durch die verstärkte Einbindung nationaler Kofinanzierungen eingespart ¿
zum Beispiel durch Mittel der Bundesanstalt für Arbeit. Prioritäten in der
Arbeitsmarktpolitik sind die Qualifizierung für den ersten Arbeitsmarkt, die
Schaffung von Ausbildungsplätzen für die junge Generation und die Unterstützung
für jene Gruppen, die am Arbeitsmarkt derzeit so gut wie chancenlos sind.
Bau und Verkehr
Der Haushaltsplan
für das Ministerium für Bau und Verkehr
sieht im Jahr 2004 Ausgaben in Höhe von 992,4
Millionen ¿ vor. Durch den zusätzlichen Einsatz von EFRE-Mitteln konnte
der Bedarf an Landesmitteln für das Ressort von rund 411 Millionen ¿ auf
nunmehr rund 386 Millionen ¿ zurückgeführt werden. Daraus resultiert die
Einsparung von Landesmitteln in Höhe von ca. 25 Millionen ¿.
Als
Folge der Neuausrichtung der Förderprogramme im Wohnungsbau werden Landesmittel
in Höhe von rund 6,7 Millionen ¿ eingespart. Aufgrund der geänderten
Wohnungsmarktverhältnisse laufen u. a. das Wohnraummodernisierungsprogramm und
das Programm ¿Soziale Stadt¿ im kommenden Jahr aus.
In
vollem Umfang erhalten bleiben dagegen die Stadtumbauprogramme (Abriss und Aufwertung),
das Stadtsanierungsprogramm und das Programm ¿Städtebaulicher Denkmalschutz¿.
Für diese Aufgabenfelder stehen im Haushalt 2004 rund 87,3 Millionen ¿ zur Verfügung.
Insgesamt umfasst der Aufgabenschwerpunkt ¿Raumordnung,
Stadtentwicklung und Wohnen¿ ein Volumen von ca. 403,3 Millionen ¿.
Mit der
erstmaligen Kofinanzierung über EFRE-Gelder im Verhältnis von 3:1 werden rund
25 Millionen ¿ an Landesmitteln eingespart. Mit dieser Finanzierungsumstellung
verbindet sich eine Erhöhung des Betrages der bereitgestellten Gelder für den
Straßenbau von ursprünglich rund 50 Millionen ¿ auf ca. 92 Millionen ¿ für
2004.
Für den
Aufgabenschwerpunkt ¿Verkehr- und Straßenbau¿
stehen 2004 insgesamt ca. 579 Millionen ¿
zur Verfügung.
Schulen, Wissenschaft/Forschung, Kultur
Für den
Etat des Kultusministeriums sind
2004 2,175 Milliarden ¿ eingeplant.
Mit den
zur Verfügung stehenden Mitteln soll in den Schulen
ein qualitativ hochwertiges Lernen und Lehren ermöglicht werden. Durch
verschiedene Förderprogramme erhalten die Planungsträger neue Handlungsspielräume.
Dazu gehört die Finanzierung von Projekten im Rahmen des Investitionsprogramms
¿Zukunft Bildung und Betreuung¿.
Die
Einigung über die Tarifverträge für Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen
und für die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglicht einen
Stellenabbau und strukturellen Umbau ohne Bedarfskündigungen. Ein
Einstellungskorridor behebt schrittweise die Unterversorgung in Mangelfächern.
Im Rahmen des Verbeamtungskonzepts werden rund 1.500 Lehrerinnen und Lehrer
verbeamtet. Mit der Integration der staatlichen Schulaufsicht in das
Landesverwaltungsamt wird ein Beitrag zur Verschlankung und Effizienzsteigerung
der Landesverwaltung geleistet.
Die im
Haushaltsplan für den Wissenschaftsbereich
vorgesehenen Mittel sichern auch im kommenden Jahr den Erhalt der
Wissenschafts- und Forschungslandschaft auf hohem Niveau. Durch die
Zielvereinbarungen haben die Hochschulen Planungssicherheit über drei Jahre und
eine weitgehende Bewirtschaftungsfreiheit der verfügbaren Mittel erhalten. Mit
der Umsetzung der neuen Hochschulstrukturplanung für das Land wird es möglich,
ab 2006 etwa 10% des Gesamtbudgets der Hochschulen einzusparen, ohne
Qualitätseinbußen hinzunehmen.
Die
Ausgaben für den Kulturbereich
betragen ein Prozent des Gesamthaushaltes. Diese finanziellen Rahmenbedingungen
garantieren ungeachtet einiger Einbußen ein breites kulturelles Angebot im
Land. Bereits im Haushaltsjahr 2004 werden beschlossene Strukturveränderungen,
wie die Zusammenlegung des Landesamtes für Denkmalpflege und des Landesamtes
für Archäologie, wirksam. Neue Handlungsspielräume
für kulturelle Einrichtungen werden u .a. durch Strukturveränderungen und eine
Vereinfachung des Zuwendungsrechts eröffnet. Dies verbessert die Möglichkeiten
zur Erwirtschaftung von Eigenmitteln.
Inneres
Das
Haushaltsvolumen für das Ministerium des
Innern beträgt 2004 rund 644
Millionen ¿. Einsparungen ergeben sich aus internen Verschiebungen
und der Senkung von Verwaltungsausgaben.
Die
Ausgaben für die Landespolizei umfassen einen wesentlichen Teil des
Haushaltsvolumens des Innenressorts. Maßnahmen, die zu Einsparungen führen,
sind insbesondere Privatisierungen im logistischen Bereich der
Polizeiverwaltung (z.B. Kfz-Werkstätten). Kostensenkend ist auch die
Beschaffung von Polizeifahrzeugen über Leasingverträge.
Strukturelle
Veränderungen führen zu einer Qualitätsverbesserung sowie mittel- und langfristig
zu nachhaltigen Einsparungen. Die Auflösung der Regierungspräsidien, die Errichtung
eines Landesverwaltungsamtes sowie die Eingliederung von weiteren Ämtern in das
Landesverwaltungsamt sind hier hervorzuheben.
Soziales
Das Haushaltsvolumen des Ministeriums für Gesundheit und Soziales liegt 2004 bei ca. 900 Millionen ¿. In diesem Betrag ist bereits eine Erhöhung der
Sozialhilfeausgaben von ca. 35 Millionen ¿ enthalten. Diese Erhöhung wird durch
erhebliche Konsolidierungsmaßnahmen an anderer Stelle aufgefangen.
Neben der Finanzierung bundesgesetzlicher Leistungen (z. B.
Sozialhilfe, Kriegsopferfürsorge, Unterhaltsvorschuss) sowie landesgesetzlicher
Leistungen (z. B. Kinderbetreuung, Landesblindengeld) liegt der Schwerpunkt wie
in vergangenen Jahren bei den Investitionen in die soziale Infrastruktur.
Hierfür steht ein Betrag von ca. 200 Millionen ¿ zur Verfügung.
Schwerpunkte
bilden dabei der Krankenhausbau, die Verbesserung der Pflegeinfrastruktur, die
Sanierung von Behinderteneinrichtungen sowie von Kindertagesstätten und der
Sportstättenbau. Besonders hervorzuheben ist die Verbesserung von
Sporteinrichtungen mit überregionaler Bedeutung. Hierfür werden zusätzlich 5
Millionen ¿ bereitgestellt. Dies geschieht im Hinblick auf die Bewerbung
Leipzigs und seiner Partnerstädte für die Olympischen Spiele und die
Paralympics 2012.
Landwirtschaft
und Umwelt
Der Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft
und Umwelt
umfasst 2004 rund 489 Millionen ¿. Damit ist die Kofinanzierung
der Bundes- und EU-Mittel gesichert. So können Investitionen im ländlichen Raum
fortgeführt werden. Der Hochwasserschutz, das Wegekonzept und die
Dorfentwicklung stehen hier im Vordergrund. Im Umweltbereich haben neben dem
Hochwasserschutz jene Vorhaben Priorität, die für Unternehmensansiedlungen von
besonderer Bedeutung sind.
Auch das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt trägt zur
Konsolidierung des Haushaltes durch Ausgabensenkungen im Bereich der Verwaltung
bei. Dies zeigt sich u. a. in der Auflösung von forstwirtschaftlichen
Einrichtungen.
Die Ausgaben im Bereich der Landwirtschaft sind insgesamt gesunken. Dies liegt vor
allem an EU-seitigen Einnahmerückgängen.
Finanzen
und Justiz
In den
Finanz- und Justizhaushalten sind fast alle Titel an Rechtsverpflichtungen
gebunden. Abgesehen von Einsparungen bei den Personal- und Sachausgaben sowie
Kürzungen bei den IT-Mitteln gibt es daher keine nennenswerten Veränderungen.
Globale Minderausgabe
Insgesamt
wird eine allgemeine Globale Minderausgabe von 50 Millionen ¿ für den Sachhaushalt
eingestellt. Diese Summe entspricht 0,5 Prozent des Gesamthaushaltsvolumens.
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