Sachsen-anhaltische Firmen zufrieden aus dem Baltikum zurück
Staatssekretär Maas: EU-Osterweiterung ist Chan-ce für unsere Wirtschaft
02.06.2003, Magdeburg – 101
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 101/03
Magdeburg, den 30. Mai 2003
Sachsen-anhaltische Firmen zufrieden aus dem Baltikum zurück
Staatssekretär Maas: EU-Osterweiterung ist Chan-ce für unsere Wirtschaft
Magdeburg/Tallinn . Eine Unternehmerdelegation mit zwölf sachsen-anhaltischen Firmen sowie der Handwerkskammer Magdeburg und der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt ist jetzt aus Litauen, Lettland und Estland zurückgekehrt. Staatssekretär Manfred Maas, der die Delegation geleitet hat, zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen. Nach einem Gespräch mit der Außenministerin der Republik Estland, Kristiina Ojuland, sagte er: "Ich konnte mich davon überzeugen, dass die EU-Osterweiterung eine Chance und Herausforderung für unsere Wirtschaft ist. Die Landesregierung steht den Unternehmen zur Seite, wenn es darum geht, Türen zu öffnen und Kontakte in den Beitrittsländern zu knüpfen. Unsere eigenen Erfahrungen zeigen, dass eine präzise Formulierung der Ziele, Projekte und Vorhaben zwingend notwendig ist, um gezielt die wirtschaftliche Zusammenarbeit voranzubringen."
Der Vizekanzler des estnischen Wirtschaftsministeriums, Raul Malmstein, nahm eine Einladung nach Sachsen-Anhalt an, um sich über Innovationsprojekte und die EU-Strukturfondsförderung zu informieren. Hilfestellungen wurden auch der estnischen ölschieferindustrie und bei der Einbeziehung Estlands in das Netzwerk der europäischen Chemieregionen zugesagt. Maas: "Vor dem Hintergrund der Chemiepolitik der Europäischen Union ist es notwendig, gemeinsam die in Brüssel zu treffenden strategischen Entscheidungen zu beeinflussen."
Zur Zusammenarbeit der europäischen Regionen gehörte des weiteren eine in Vilnius unterzeichnete Vereinbarung zwischen der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt und der litauischen Kammer für Industrie, Handel und Handwerk. Mit dem Aufbau eines Kooperationsnetzwerkes für EU-Projekte wollen die Ingenieure beider Länder zusammenarbeiten.
Der Staatssekretär hob in diesem Zusammenhang hervor, dass die Zusammenarbeit zwischen Sachsen-Anhalt und dem Baltikum keine Einbahnstraße ist. So würdigte er die Steuerpolitik und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Lettland, die beispielhaft für Deutschland seien.
Ergebnis der Reise ist auch die Einrichtung einer neuen innovativen Dienstleistung für Auslandsniederlassungen von deutschen Unternehmen im Baltikum: Im Kontaktbüro Tallinn haben die Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt und das Unternehmen Teleport aus dem IGZ Barleben ein Internet-Telefon installiert. Mit der Nutzung der sogenannten "Voice-over-IP"-Technologie können erhebliche Kosteneinsparungen für Telekommunikations- und Informationsdienste erreicht werden.
Anlage: Die beteiligten Unternehmen an der Unternehmerreise
Die beteiligten Unternehmen an der Unternehmerreise
Acerplan Planungsgesellschaft, Magdeburg
Tel.: 0391/ 5 32 95 80
BAGOM Industrie GmbH, Gommern
Tel.: 039200/ 71 80
DEHNE-FOOD-CONSULTING, Halberstadt
Tel.: 03941/6001-18
Geostar GmbH & Co. KG, Bernburg
Tel.: 03471/ 3 34 90
Mechanische Werkstätten Gerhard Zorn, Stendal
Tel.: 03931/ 21 25 79
Metallbau Medoch GmbH, Magdeburg
Tel.: 0391/ 50 80 30
Neue Maschinenbau Halberstadt GmbH, Halberstadt
Tel.: 03941/ 3 22 31
PLABIS GmbH, Magdeburg
Tel.: 0391/ 6 35 31 10
QUALI-TECH Institut Dr. Hörnig, Wolmirstedt
Tel.: 039201/ 6 21 17
Unterschütz Sondermaschinenbau GmbH, Hettstedt
Tel.: 03476/ 85 83
VIBROMAX Bodenverdichtungsmaschinen GmbH, Gatersleben
Tel.: 039482/ 7 02 06
Vermessungsbüro Herrmann, Schönebeck
Tel.: 03928/ 4 26 48
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