Großflughafen:
Sachsen-Anhalt fordert ernsthafte Prüfung des Standorts Stendal-Buchholz
23.05.2003, Magdeburg – 86
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Bau und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 086/03
Magdeburg, 23. Mai 2003
Großflughafen:
Sachsen-Anhalt fordert ernsthafte Prüfung des Standorts Stendal-Buchholz
Vor dem Hintergrund des gescheiterten Privatisierungsverfahrens für den geplanten Großflughafen in Berlin-Schönefeld hat das Land Sachsen-Anhalt seine Forderung bekräftigt, eine Realisierung des Airport-Projekts am Standort Stendal-Buchholz zu prüfen. Landesverkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre verwies in diesem Zusammenhang auf die hervorragenden Rahmenbedingungen: "Das Areal befindet sich in einer dünn besiedelten Gegend und lässt sich über die ICE-Anbindung und das entstehende Autobahnnetz hervorragend erschließen." Im Gegensatz zu Berlin-Schönefeld könne der für einen internationalen Großflughafen notwendige 24-Stunden-Flugbetrieb in der Altmark gesichert werden.
Von entscheidender Bedeutung ist nach Ansicht des Ressortchefs auch die vorgesehene Umsetzung des Flughafenprojekts im Norden Sachsen-Anhalts mit privatem Kapital. "Es wäre ein Unding, wenn das Angebot eines privat finanzierten Airports einfach ignoriert und noch nicht einmal als Alternative ernsthaft geprüft wird", betonte Daehre. Angesichts der dramatischen Lage der öffentlichen Haushalte und damit verbundener drastischer Kürzungen in bahezu allen Bereichen sei es völlig unverständlich, wenn in Berlin und vom Bund jetzt eine Finanzierung des Vorhabens mit Steuergeldern erwogen werde.
Das Raumordnungsverfahren für das geplante internationale Luftdrehkreuz bei Stendal ist bereits positiv abgeschlossen worden. Nach Angaben der Projektentwicklungsgesellschaft Airail soll noch in diesem Jahr das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden.
Harald Kreibich
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