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Ministerpräsident Böhmer bei Jahrestagung des
Arbeitgeberverbandes Nordostchemie und des Landesverban-des Nordost des VCI in
Merseburg: Sachsen-Anhalts Chemieindustrie auf Wachstumskurs

16.05.2003, Magdeburg – 234

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 234/03

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 234/03

 

 

 

Magdeburg, den 17. Mai 2003

 

 

 

Ministerpräsident Böhmer bei Jahrestagung des

Arbeitgeberverbandes Nordostchemie und des Landesverban-des Nordost des VCI in

Merseburg: Sachsen-Anhalts Chemieindustrie auf Wachstumskurs

 

Ministerpräsident

Prof. Dr. Wolfgang Böhmer sieht die Chemieindustrie Sachsen-Anhalts auf

Wachstumskurs. Bei der gemeinsamen Jahrestagung des Arbeitgeberverbandes

Nordostchemie und des Landesverbandes Nordost des Verbandes der Chemischen

Industrie (VCI) hob der Ministerpräsident heute in Merseburg hervor, dass der

Gesamtumsatz der chemischen Industrie des Landes 2002 im Vorjahresvergleich um

rund sechs Prozent auf 3,9 Milliarden Euro gewachsen sei. Das gehe einher mit

einem Anstieg der Beschäftigtenzahl um etwa fünf Prozent auf 12.500.

Bemerkenswert sei diese Entwicklung auch deshalb, weil sie gegen den

bundesweiten Trend verlaufe. Bundesweit verzeichnete die chemische Industrie

2002 einen Umsatzrückgang von 1,4 Prozent. Die Beschäftigtenzahl fiel um 1,3

Prozent.

 

Die auf

rund 40 Prozent gewachsene Exportquote der Betriebe belege die zunehmende

Einbindung in die internationale Arbeitsteilung, so der Regierungschef. Dies

sei ein besonders eindrucksvoller Wert, denn Mitte der 90-er Jahre habe der

Anteil des Auslandsumsatzes erst bei 25 Prozent gelegen. Trotzdem sei es noch

ein weiter Weg, um den bundesweiten Schnitt von gut 51 Prozent zu erreichen.

 

Als

besonders erfreulich bezeichnete der Ministerpräsident die hohe Produktivität

der Chemieunternehmen Sachsen-Anhalt. Sie unterstreiche die hohe

Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. 2001 lag der Umsatz mit 309.000 Euro pro Beschäftigten

bei 108 Prozent des bundesweiten Niveaus und bei 126,5 Prozent der neuen

Länder.

 

Der

Ministerpräsident begrüßte das Vorhaben von Dow Chemical, in Böhlen einen

zweiten Cracker zu errichten. Davon werde auch Sachsen-Anhalt profitieren. Die

Investition wird nach Erwartungen des VCI zur Entstehung von bis zu 1.500 neuen

Arbeitsplätzen führen.

 

Der

Regierungschef unterstrich, dass für die Landesregierung bei der Diskussion um

die EU-Chemikalienpolitik und den Emmissionsrechtehandel die Sicherung der

Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie ein zentrales Anliegen sei.

 

 

 

Impressum:

 

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des Landes Sachsen-Anhalt

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Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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