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Ministerpräsident Böhmer bei Eröffnung der
Europawoche in Freyburg: Wirtschaftliche Chancen der EU-Erweiterung nutzen

02.05.2003, Magdeburg – 196

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 196/03

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 196/03

 

 

 

Magdeburg, den 3. Mai 2003

 

 

 

Ministerpräsident Böhmer bei Eröffnung der

Europawoche in Freyburg: Wirtschaftliche Chancen der EU-Erweiterung nutzen

 

Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer hat bei der Eröffnung der Europawoche

heute in Freyburg dazu aufgerufen, die wirtschaftlichen Chancen der

EU-Erweiterung zu nutzen: Das Land rücke damit in das Zentrum des europäischen

Binnenmarktes. Zudem werde es von wichtigen Ost-West-Routen gekreuzt.

Wirtschaftliches Wachstum und eine Stabilisierung der politischen

Rahmenbedingungen in den Beitrittsstaaten schüfen die Voraussetzung für weiter

steigende Ausfuhren aus Sachsen-Anhalt, betonte der Regierungschef.

 

Tschechien und Polen gehörten bereits jetzt zu den wichtigsten Außenhandelspartnern

Sachsen-Anhalts, so der Ministerpräsident weiter. Hinter Italien und den

Niederlanden belege Tschechien mit 7,7 Prozent der Gesamtausfuhren den dritten

Platz, dicht gefolgt von Polen mit 7,6 Prozent.

 

Eine neue Umfrage der IHK Magdeburg belege, dass die EU-Osterweiterung

von den meisten Firmen positiv gesehen werde. Für viele der befragten Unternehmen

seien Geschäftsbeziehungen in die Beitrittsländer geradezu überlebensnotwendig,

so der Ministerpräsident.

 

Eine intensive Strukturförderung der Europäischen Union sei für

Sachsen-Anhalt auch in Zukunft unverzichtbar, unterstrich der Regierungschef.

Es sei völlig unakzeptabel, dass die meisten ostdeutschen Regionen allein

deshalb aus der Ziel 1-Förderung herausfielen, weil das Bruttoinlandsprodukt

durch die EU-Erweiterung auf über 75 Prozent des EU-Durchschnitts ansteige. Auf

dieses Problem machten die ostdeutschen Länder bereits seit längerem aufmerksam.

Die Landesregierung setze sich dafür ein, Regionen, die aus rein statistischen

Gründen die 75-Prozent-Grenze überschreiten, weiter als Ziel 1-Gebiete zu

behandeln. Das sei eine Frage der Glaubwürdigkeit und der Akzeptanz der EU bei

den Bürgerinnen und Bürgern, hob der Ministerpräsident hervor.

 

In der laufenden Förderperiode (2000 bis 2006) stehen dem Land

Sachsen-Anhalt 3,35 Milliarden Euro aus der europäischen Strukturförderung zur

Verfügung. Die Summe wird durch Kofinanzierungsmittel von Bund, Länder und

Kommunen (2,75 Millionen Euro) sowie von privaten Unternehmen (2,6 Milliarden

Euro) aufgestockt.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Domplatz 4

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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