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Erste japanische Investition in
Sachsen-Anhalt gestartet/ Ministerpräsident Böhmer: Weitere Stärkung des
Chemiestandorts Bitterfeld

30.04.2003, Magdeburg – 194

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 194/03

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 194/03

 

 

 

Magdeburg, den 30. April 2003

 

 

 

Erste japanische Investition in

Sachsen-Anhalt gestartet/ Ministerpräsident Böhmer: Weitere Stärkung des

Chemiestandorts Bitterfeld

 

In

Anwesenheit von Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer wurde heute auf dem

Gelände des Chemieparks Bitterfeld-Wolfen die erste japanische Investition in

Sachsen-Anhalt gestartet. Der Regierungschef bezeichnete in seinem Grußwort das

Engagement der Hi-Bis GmbH, ein Joint-Venture der japanischen Firmen Honshu

Chemical Industry (55 Prozent), Mitsui & Co. Ltd., Mitsui & Co.

Deutschland GmbH (zusammen 35 Prozent) sowie der Bayer Polymers (10 Prozent),

als weitere Stärkung des Chemiestandorts Bitterfeld. In dem neuen Werk unmittelbar

neben der Bayer Bitterfeld GmbH werden ab 2004 Spezialbisphenole produziert,

die bei Bayer für die Herstellung des Polycarbonats Apec eingesetzt werden. Es

entstehen 35 neue Arbeitsplätze.

 

Die

internationale Standortqualität des Chemiedreiecks werde durch die 38 Millionen

Euro-Investition erneut aufgewertet, so der Ministerpräsident. Die Einbindung

in die internationale Arbeitsteilung sei und bleibe ein entscheidender

Schlüssel für einen erfolgreichen Aufbau der Wirtschaft Sachsen-Anhalts.

 

Der Regierungschef

hob die Verdienste von Bayer um die regionale Wirtschaftsentwicklung hervor.

Die Errichtung des Bayer-Werkes Bitterfeld sei die Initialzündung für eine

Vielzahl weiterer Investitionen renommierter Firmen gewesen. Inzwischen habe

Bayer im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen insgesamt rund 550 Millionen Mark

investiert und dadurch über 650 Arbeitsplätze geschaffen. Bis 2004 wolle das

Unternehmen die Investitionssumme auf 620 Millionen Euro und die Zahl der

Arbeitsplätze auf 750 Millionen Euro aufstocken, zeigte sich der

Ministerpräsident erfreut.

 

Neben

der Ernährungswirtschaft sei die Chemieindustrie die wichtigste Branche des

verarbeitenden Gewerbes Sachsen-Anhalts, so der Regierungschef. Im

Vorjahresvergleich sei der Umsatz 2002 gegen den bundesweit rückläufigen Trend

um sechs Prozent auf 3,9 Milliarden Euro gestiegen. Ein Hoffungszeichen sei,

dass auch die Arbeitsplatzzahlen seit 2001 wieder anstiegen. Allein 2002 sei

die Beschäftigung um fünf Prozent auf 12.500 gewachsen.

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei

des Landes Sachsen-Anhalt

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Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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