Menu
menu

Schiffsverkehr:
Im Hafen Aken geht Container-Terminal in Betrieb

05.11.2002, Magdeburg – 237

  • Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr

 

 

 

Ministerium für Bau und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 237/02

 

Magdeburg, den 4. November 2002

 

 

Schiffsverkehr:

Im Hafen Aken geht Container-Terminal in Betrieb

 

Die bessere Nutzung der vorhandenen Wasserwege soll in den nächsten Jahren dazu beitragen, das Straßennetz zunehmend von Transporten zu entlasten. "Unser Ziel ist dabei ein Mix der verschiedenen Verkehrsträger, der wirtschaftlich und ökologisch gleichermaßen sinnvoll ist", sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) heute bei der Inbetriebnahme eines modernen Container-Terminals im Hafen Aken.

 

Die neue Anlage, mit deren Bau im November vorigen Jahres begonnen wurde, hat ein Investitionsvolumen von mehr als vier Millionen Euro und ist weitgehend mit öffentlichen Mitteln gefördert worden. Sie entstand im Zusammenhang mit der angestrebten Spezialisierung des Akener Elbe-Hafens vom reinen Umschlagplatz hin zu einem landesbedeutsamen Spezialanbieter für den Container- und Schwergutverkehr.

 

"Diese Investition ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Marktchancen für die Binnenschifffahrt in unserem Land", betonte Daehre mit Blick auf die Zunahme des Containerverkehrs. Im Jahre 1998 seien in Aken rund 800 Container verladen worden; inzwischen würden mehr als 4.800 (Stand: 31.10.2002) umgeschlagen. Eine so genannte Potenzialermittlung des Bundesverkehrsministeriums gehe davon aus, dass 2010 rund 19.000 Container pro Jahr den Hafen Aken durchlaufen werden.

 

 

Hintergrundinformationen:

 

Der Hafen Aken besteht seit 113 Jahren und wurde bis vor acht Jahren vor allem zur Beladung von Binnenschiffen mit Massengütern genutzt. Seither wird an der Spezialisierung auf den Container- und Güterumschlag gearbeitet. Der Hafen soll zu einer "Trimodalen Schnittstelle" ausgebaut werden, an der die Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasser miteinander verknüpft werden. Im Landesentwicklungsplan ist er als Vorrangstandort für landesbedeutsame Verkehrsanlagen eingestuft. Darüber hinaus ist Aken in den Masterplan des europäischen Verbandes der Binnenhäfen zur Entwicklung von Terminals für den kombinierten Verkehr aufgenommen.

 

Bereits seit 1992 hat das Land auf der Grundlage der Entwicklungskonzeption des Hafens verschiedene Projekte mit insgesamt knapp 3,4 Millionen Euro gefördert. Dazu gehören zum Beispiel die Sanierung der Kai- und Gleisanlagen, die Erneuerung der Umschlagtechnik sowie der Umbau von Sicherungsanlagen.

 

Harald Kreibich

 

 

 

 

 

 

Impressum:

Ministerium für Bau und Verkehr

Pressestelle

Turmschanzenstraße 30

39114 Magdeburg

Tel: (0391) 567-7504

Fax: (0391) 567-7509

Mail: presse@mwv.lsa-net.de

 

 

Impressum:

Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr

Pressestelle

Turmschanzenstraße 30

39114 Magdeburg

Tel: (0391) 567-7504

Fax: (0391) 567-7509

Mail:

presse@mlv.sachsen-anhalt.de