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Wirtschaftsstaatssekretär Maas: Altmarkkreis
Salzwedel für Investoren attraktiv

15.10.2002, Magdeburg – 654

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 654/02

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 654/02

 

 

 

Magdeburg, den 15. Oktober 2002

 

 

 

Wirtschaftsstaatssekretär Maas: Altmarkkreis

Salzwedel für Investoren attraktiv

 

In der heutigen auswärtigen Kabinettssitzung

in Salzwedel informierte Wirtschaftsstaatssekretär Manfred Maas über die

wirtschaftliche Situation des Altmarkkreises Salzwedel. ¿Dieser Landkreis ist

als Wirtschaftsstandort für Investoren attraktiv¿, so der Staatssekretär.

Neuansiedlungen wie das Spanplattenwerk der Glunz AG in Nettgau belegten dies

eindrucksvoll. Mit der IFA-Haldensleben, die gestern die Produktion in ihrem

neuen Gelenkwellen-Werk in Gardelegen startete, werde der Standort um einen

weiteren Automobilzulieferexperten erweitert. Insgesamt würden mit beiden

Werken rund 500 Arbeitsplätze neu geschaffen. Gleichzeitig hob er aber auch die

Leistung etablierter Unternehmen wie beispielsweise der AKT Altmärker

Kunststofftechnik GmbH hervor. Das Unternehmen, das mehr als 700 Mitarbeiter

beschäftigt, bietet Kunststofftechnik auf höchstem Niveau ¿ von der

High-Tech-Projektierung bis zur Systemlieferung. Zu den Kunden zählen unter

anderem Automobilkonzerne aus aller Welt.

 

In Salzwedel hat sich die Salzwedeler

Baumkuchen GmbH mit rund 100 Mitarbeitern zu einem nennenswerten Unternehmen

der sachsen-anhaltischen Lebensmittelbranche entwickelt. Die DEBA Systemtechnik

ist heute rund zehn Jahre nach Gründung deutschlandweit führender Hersteller

von Fertigbädern. Etwa 170 Mitarbeiter sind im Unternehmen, das aus dem SKET Altmärkischer

Maschinenbau hervorging, mittlerweile beschäftigt. Mit Bädern aus Salzwedel

fahren beispielsweise zahlreiche Kreuzfahrtschiffe.

 

Staatssekretär

Maas: ¿Natürlich kommt in der Altmark auch der Landwirtschaft weiter eine

herausragende Bedeutung zu. Diese wird aber zunehmend durch eine wachsende

Kompetenz im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe ergänzt.¿ Mit dem

Naturstoffinnovationsnetzwerk-Altmark (NinA) soll die Region zum Technologie-,

Produktions- und Demonstrationszentrum für nachwachsende Rohstoffe entwickelt

werden. Das Netzwerk gehört zu den Siegerregionen im InnoRegio-Wettbewerb und

wird vom Bund mit zehn Millionen Euro unterstützt. Ein erster Erfolg ist die

Ansiedlung des High-Tech-Unternehmens Vliestec AG in Gardelegen, das aus

Rohstoffen wie Hanf und Flachs Dämmstoffe beispielsweise für den Hausbau oder

den Automobilbau herstellt.

 

Von hoher

Attraktivität ist die Altmark auch als Urlaubsziel für den Naturtourismus und

Landurlaub. Die Region ist ebenfalls beliebtes Ziel für Radwanderer. Der

Arendsee gehört zu den wichtigsten Anziehungspunkten für Erholungssuchende und

Wassersportler. Obwohl die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sank, besuchten

in den vergangenen Jahren kontinuierlich immer mehr Gäste den Altmarkkreis

Salzwedel. Waren es 1996 noch 238.313 Übernachtungen, so konnten die Hotels und Pensionen im vergangenen Jahr 268.836 verzeichnen.

In die touristische Infrastruktur und Tourismuswirtschaft wurden seit der Wende

rund 58 Millionen Euro investiert, die mit rund 23 Millionen gefördert wurden.

Dadurch sind 290 Arbeitsplätze entstanden oder gesichert worden.

 

Im

Ergebnis der Investitionsförderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe

¿Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur¿ (GA) konnten im Altmarkkreis

Salzwedel seit der Wende 399 Projekte bezuschusst werden (Stand Ende August).

Mit Fördergeldern in Höhe von 239,4 Millionen Euro wurden Investitionen in Höhe

von knapp 803 Millionen Euro initiiert. Die Projekte sind sowohl in der

gewerblichen Wirtschaft als auch im Bereich der Infrastruktur angesiedelt.

Damit konnten 9.636 Arbeitsplätze neu geschaffen oder gesichert werden. Mit

16,3 Prozent hat der Altmarkkreis Salzwedel die drittniedrigste

Arbeitslosenquote in Sachsen-Anhalt. Allerdings pendeln auch rund 8.400

Beschäftigte des Kreises täglich zur Arbeit in andere Bundesländer vor allem

nach Niedersachsen.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Domplatz 4

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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