Sachsen-Anhalts Wissenschaft im Profil

Kompetenz für mehr Forschung in Sachsen-Anhalt

Der gezielte Ausbau des Wissenschaftsstandortes Sachsen-Anhalt, die Professionalisierung des Wissens- und Technologietransfers sowie die Sicherung des Fachkräftepotenzials gehören zu den Leitlinien der Regionalen Innovationsstrategie. Das Wissenschaftssystem ist daher eine Basis, um über die gesamte Wertschöpfungskette einen wirksamen Beitrag zur Steigerung des Innovationsgeschehens im Land zu leisten.

Die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Landes bilden die zentrale wissenschaftliche Infrastruktur in Sachsen-Anhalt. Aufgabe der Hochschulen ist es, Lehre, Forschung, Weiterbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses miteinander zu verknüpfen. Die Forschung an den Universitäten und Fachhochschulen ist anwendungsbezogen und eng mit dem Technologietransfer verbunden. Darüber hinaus erfolgt an den Universitäten die Grundlagenforschung.

Die Forschung der Universitäten und Fachhochschulen wird durch die außeruniversitären Forschungseinrichtungen ergänzt. Das sind vor allem die fünf Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft (WGL), drei Max-Planck-Institute (MPI), sechs Fraunhofer-Einrichtungen sowie zwei Helmholtz-Zentren (HGF). Sie widmen sich, ihrem spezifischen Profil entsprechend, jeweils der Grundlagen- oder der anwendungsorientierten Forschung. Zu den wichtigsten Forschungsschwerpunkten in Sachsen-Anhalt gehören:

  • Wirtschaftswissenschaften und Agrarökonomie
  • Neurologie und neurodegenerative Erkrankungen
  • systemische Umweltforschung
  • Materialwissenschaften und Mikrosystemtechnik
  • Logistik und Mobilität
  • Energieforschung
  • Gesundheit und Medizintechnik
  • Pflanzenbiologie und -biotechnologie
  • Untersuchung sozialer Wandlungsprozesse, Ethnologie.

Herausragend in allen Bereichen sind die engen Kooperationen zwischen Wissenschaftseinrichtungen und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) des Landes. So werden praxisbezogene Komponenten stets in die Forschungsarbeit gezielt einbezogen. Gemeinsame Forschungsprojekte sorgen für einen effektiven und anwendungsorientierten Wissens- und Technologietransfer. Leistungsfähige Kooperationen bringen zukunftsfähige Entwicklungen zur Produktionsreife.

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