Europa für Sachsen-Anhalt
Europa findet nicht nur in Brüssel statt.
Im größeren Europa der inzwischen 27 Mitgliedstaaten stehen Entwicklung und Förderung der Regionen weiter im Mittelpunkt. Insgesamt werden für die Finanzierung der Regionalpolitik im Zeitraum 2007-2013 mehr als 308 Milliarden Euro aus EU-Fonds bereitgestellt. Die Bereitstellung dieser Mittel ist auf die drei neuen Ziele „Konvergenz“, Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ sowie „Territoriale Zusammenarbeit“ ausgerichtet.
Auch Sachsen-Anhalt wird im Rahmen des Ziels „Konvergenz“ in diesem neuen Förderzeitraum weiteren wichtigen Nutzen aus den strukturpolitischen Weichenstellungen der EU ziehen können und erhält als eine der über 270 Förderregionen insgesamt rund 3,4 Milliarden Euro aus den Fördertöpfen.
Im Kern ist die Regionalpolitik der Europäischen Union auf den stärkeren wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt ausgerichtet, um eine harmonische, ausgewogene und nachhaltige Entwicklung der Gemeinschaft zu fördern. Wachstum und Beschäftigung in den Regionen sollen verbessert werden, damit jede Region mit den gleichen Voraussetzungen und Chancen am gemeinsamen Binnenmarkt und den Vorteilen eines einheitlichen Marktes teilhaben kann.
Die Europäische Union tätigt dabei gemeinsam mit den Förderprogrammen Sachsen-Anhalts Investitionen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft, Infrastruktur, Umwelt, Arbeitsmarkt, Bildung und für den ländlichen Raum. Europäische Regionalpolitik und Landespolitik sind auf diese Weise eng verzahnt. Die verschiedenen Förderprogramme greifen optimal ineinander, und die regionalen Akteure vor Ort werden in die Strategiebildung und deren Umsetzung einbezogen.
Die wichtigsten Förderquellen der Europäischen Union, die EU-Fonds, von denen Sachsen-Anhalt dabei profitiert, sind der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Europäische Sozialfonds (ESF), der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und der Europäische Fischereifonds (EFF).

