
Adrian Maerevoet, Hintergrund: Bild von Susanne Friedrich, Atelier Zinnober
Adrian Maerevoet (gespr.: Mahrefoht) ist seit September 2005 Beauftragter der Landesregierung von Sachsen-Anhalt für die Belange der Menschen mit Behinderungen. Im September 2009 wurde er von der Landesregierung für weitere fünf Jahre in dieses Amt berufen.
Er ist Ansprechpartner für rund 260.000 Menschen mit Behinderungen in Sachsen-Anhalt. Dazu zählen nicht nur die Menschen, die über einen Schwerbehindertenausweis verfügen, sondern auch diejenigen, deren Behinderung nicht staatlich anerkannt ist.
Das Behindertengleichstellungsgesetz ist Grundlage für die Berufung des Beauftragten. Dort sind u.a. auch seine Aufgaben und Möglichkeiten, tätig zu werden, geregelt. Er
- ist direkter Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger mit Behinderungen.
- ist Bindeglied zwischen Menschen mit Behinderungen und Verwaltung. Seine unabhängige Position ermöglicht es ihm, ressortübergreifend als Mittler zwischen Menschen mit Behinderungen, Selbsthilfeverbänden, Politik und öffentlicher Verwaltung zu agieren.
- berät die Landesregierung in allen Fragen von Menschen mit Behinderungen, unterbreitet Vorschläge zur Inklusion Behinderter an Arbeit und Gesellschaft und hat direktes Vortragsrecht beim Ministerpräsidenten und beim Sozialminister.
- ist, soweit die Belange von Menschen mit Behinderungen betroffen sind, an Verfahren der Gesetz- und Verordnungsgebung beteiligt
- ist organisatorisch in das Ministerium für Arbeit und Soziales mit einer eigenen Geschäftsstelle eingebunden.
- nimmt den Vorsitz und die Geschäftsführung des Behindertenbeirates wahr und
- leitet den Runden Tisch für Menschen mit Behinderungen mit seinen vier Arbeitsgruppen.

