EU-Strukturfondskampagne Sachsen-Anhalts: Sieger des Film- und Fotowettbewerbs „Dafür stehen wir früher auf“ ausgezeichnet

- Die Gewinner des Wettbewerbes der EU-Strukturfondskampagne des Landes Sachsen-Anhalt "Dafür stehen wir früher auf" zusammen mit Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff (vorn 3. v.r.).
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat heute in der Staatskanzlei die Sieger des kampagnenbegleitenden Film- und Fotowettbewerbs „Dafür stehen wir früher auf“ ausgezeichnet. 46 Tage hatten die Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter Zeit, im Rahmen der aktuellen EU-Strukturfondskampagne des Landes Sachsen-Anhalt ihre persönlichen Geschichten zu erzählen. In insgesamt 35 Videobeiträgen und 108 Bildergeschichten zeigten sie, was ihnen wichtig ist, was sie antreibt und wofür sie persönlich früher aufstehen.
Der Regierungschef zeigte sich begeistert von der Vielfalt der eingereichten Beiträge und dankte für die rege Teilnahme am Wettbewerb: „Die dargestellten Geschichten sind signifikant für den Einfallsreichtum und das Engagement im Land, die rege Teilnahme zeigt die wachsende Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Heimat.“
Am Vormittag hatte eine achtköpfige Jury mit namhaften Persönlichkeiten des Landes die Preisträger der Sachpreise bestimmt. Den ersten Platz belegte dabei der Beitrag über das Projekt „Schülergremien“ aus Oberharz am Brocken. Ehrenamtlich tätige Schüler helfen hier jugendlichen Straffälligen bei der Aufarbeitung ihrer Taten. Auf dem zweiten Platz fand sich der Beitrag der Bike-Schmiede aus Biesenrode wieder. Tobias Klingohr und Florian Franke haben mit einem eigenen Fahrradladen ihr Hobby zum Beruf gemacht. Der dritte Platz ging an das Norbertus-Gymnasium in Magdeburg. Schülerinnen und Schüler machen im Rahmen des Projekts „Bläserklasse“ gemeinsam Musik.
Die Geschichten der Preisträger der ersten drei Plätze werden jetzt professionell verfilmt. Diese Beiträge sind dann ab Mitte Mai auf einer interaktiven Landkarte auf der Kampagnenwebsite abrufbar.
Mit dem Sonderpreis Europa wurde der Bildungsverband „Haustechnik Sachsen-Anhalt e. V.“ ausgezeichnet. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Vermittlung von Ausbildungspraktika in europäischen Unternehmen. Dies wird durch den Europäischen Sozialfonds ESF gefördert. Der Sonderpreis Europa ist mit einem Reisegutschein im Wert von 1.500 Euro verbunden, für eine Reise in eine europäische Metropole nach Wahl. Der Preis wird an Preisträger vergeben, die ein Projekt in den Vordergrund ihres eingereichten Beitrages stellen, das mit Mitteln der Europäischen Strukturfonds gefördert wurde.
Mit der EFRE- und ESF-Förderung sollen gezielt Wachstum und Beschäftigung in der Region verbessert werden. Für Sachsen-Anhalt stehen im Förderzeitraum 2007-2013 dafür insgesamt 2,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Die neue EU-Strukturfondskampagne des Landes Sachsen-Anhalt wird ebenfalls zu 100% aus Mitteln der EU-Strukturfonds finanziert. Hierfür stehen insgesamt 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die EU-Strukturfonds bestehen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Beide sind für das Land Sachsen-Anhalt eine Erfolgsgeschichte für sich. Durch die Unterstützung von zahlreichen lokalen Projekten aus Wirtschaft und Kultur konnten schon nahezu 46.000 Arbeitsplätze im Land gesichert werden. Auf diese Erfolge einmal aufmerksam zu machen, ist ein weiterer Schwerpunkt der Kampagne.
Alle Wettbewerbsbeiträge sind abrufbar unter:
www.dafuer-stehen-wir-frueher-auf.de
Preisträger:
1. Platz:
Projekt Schülergremien aus Oberharz am Brocken
Preis: Schindelhauer-Bike und professioneller Filmbeitrag
2. Platz:
Bike-Schmiede aus Biesenrode
Preis: Wellness-Kurztrip Schloss Tangermünde und professioneller Filmbeitrag
3. Platz:
Norbertusgymnasium aus Magdeburg
Preis: ipad 4 und professioneller Filmbeitrag Preisträger
Sonderpreis Europa:
Bildungsverband „Haustechnik Sachsen-Anhalt e. V.“
Preis: Wochenendtrip in eine europäische Metropole
Ministerpräsident Haseloff: Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter im Mittelpunkt der Landesimagekampagne "Wir stehen früher auf."
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und die Agentur Peperoni haben erste Ansätze zur Fortsetzung der Imagekampagne "Wir stehen früher auf." vorgestellt. "Bei der neuen Kampagnenphase stehen die Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter im Mittelpunkt", sagte der Regierungschef kürzlich in Magdeburg. Der Claim "Wir stehen früher auf." solle neu positioniert, mit anderen Inhalten gefüllt und emotional interpretiert werden.
"Bei dem Kampagnenmotto ging es nie allein um die Zeit, zu der die Menschen bei uns aufstehen. Der Spruch drückt vielmehr prägnant aus, wofür Sachsen-Anhalt auch dank der EU-Strukturfonds steht: Für einen wachen Verstand, für Ideenreichtum und für Fleiß", betonte er. Jede Sachsen-Anhalterin und jeder Sachsen-Anhalter sei aufgerufen, sich in die Kampagne einzubringen.
Wie das Jubiläumsjahr "Anhalt 800" und die Ergebnisse des Sachsen-Anhalt-Monitors gezeigt hätten, stiegen die Heimatverbundenheit und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen. Die neue Kampagnenphase greife diesen Gedanken auf, sei authentisch sowie emotional und lebe von der Beteiligung der Menschen in unserem Land.
Haseloff betonte, dass die 2,5 Millionen Euro umfassende neue Kampagnenphase zu 100 Prozent aus Mitteln der technischen Hilfe der EU-Strukturfonds für Werbemaßnahmen bezahlt wird. Daher seien die Erfolge der Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF) zentraler Bestandteil der Kampagnenphase.
"An konkreten Beispielen soll gezeigt werden, dass sich Sachsen-Anhalt auch mit der langjährigen Förderung aus Brüssel zu einem sehr lebens- und liebenswerten Bundesland entwickeln konnte und zahlreiche Projekte ohne die Strukturfonds nicht möglich wären", unterstrich er.
Sachsen-Anhalts Landesregierung hatte im vergangenen Jahr grünes Licht für die Weiterentwicklung der Imagekampagne "Wir stehen früher auf." gegeben. In einer Jury-Entscheidung hatte die Agentur Peperoni im September vergangenen Jahres die euopaweite Ausschreibung zur Neupositionierung des Landes-Claims "Wir stehen früher auf." gewonnen.
Oktober 2012 - Potsdamer Agentur gewinnt Ausschreibung zur Fortsetzung der Landesmarketingkampagne- Erfolge der EU-Strukturfonds und Imageprägung für das Land Sachsen-Anhalt "Sachsen-Anhalt.Wir stehen früher auf."
Der Sieger der europaweiten Ausschreibung steht fest.
Der Sieger der europaweiten Ausschreibung steht fest, die Peperoni Werbe-und PR-Agentur aus Potsdam konnte mit ihrem Konzept, den Claim emotionaler zu untersetzen, die Jury überzeugen.
Das Land Sachsen-Anhalt beauftragt die Agentur Peperoni aus Potsdam mit der Neupositionierung des Landes-Claims „ Wir stehen früher auf“. Passend zu den Weiterentwicklungen der Kampagne wird sich in den kommenden Wochen der gesamte Markenauftritt in Form von einem Redesign der Website www.wir-stehen-frueher-auf.de und weiteren Print- und Onlinemaßnahmen widerspiegeln.
Die Potsdamer Agentur hat sich im Pitch von vier Agenturen am 14. September 2012 durchgesetzt. "Mit einem jungen, kreativen und voller Energie sprühenden Team haben wir nun eine rundum überzeugende Kampagnenidee, die uns auf Anhieb begeistert hat", so Ulrich Becker, Fachpreisrichter der siebenköpfigen Jury, die zur Auswahl benannt wurde.
Kernelement ist neben einem neu angelegten visuellen Auftritt der der sehr emotional-informative Konzeptansatz der Peperoni Werbe-und PR-Agentur. "Die Kampagne ist authentisch und schafft es, sehr emotional Nähe zu unseren Bürgern aufzubauen", so Franz Kadell, Landesregierungssprecher. Der Claim „Wir stehen früher auf“ greift das hellwache Lebensgefühl der jungen Sachsen-Anhalter auf und schafft ein Identifikationsangebot, das ehrlich und echt ist", so Kadell weiter. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen vor allem die Erfolge der langjährigen Förderung durch die EU-Strukturfonds. Durch die Integration der Referenzprojekte werden diese Erfolge an den unterschiedlichsten Stellen der Kampagne zielgruppengerecht präsentiert.
Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, rückt die Zielgruppe der 14 - 21-jährigen verstärkt in den Fokus der Kampagne. „Hierbleiben“ ist das Schlagwort der zukünftigen Kampagnenphase. Mit Hilfe der neuen Agentur werden gezielte Werbe-und PR-Maßnahmen entwickelt, um der zukünftigen Generation zu verdeutlichen wie lebens-und liebenswert Sachsen-Anhalt ist.
Die Landesmarketingkampagne-Erfolge der EU-Strukturfonds und Imageprägung für das Land Sachsen-Anhalt „Wir stehen früher auf.“ startet, dank der Finanzierung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), in eine neue Kampagnenphase. Grundgedanke der Marketingstrategie in den Jahren 2013/2014 ist es den Bürgerinnen und Bürgern das Land als einen innovativen, aufstrebende Region im Herzen Europas und lebenswerten Standort mit großer Tradition aufzuzeigen.
Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.wir-stehen-frueher-auf.de
Pressekontakt:
Investitions-und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Am Alten Theater 6, 39104 Magdeburg
Ursula Schild
Pressesprecherin
ursula.schild@img-sachsen-anhalt.de
Tel.: +49391 568 99 87
Mobil: +49151 52626461
September 2012-Sachsen-Anhalt. Wir stehen früher auf. - Es geht weiter!
Die Fortführung der Landes/-Imagekampagne ist besiegelt.
Im Rahmen der Fortsetzung der Landeskampagne "Sachsen-Anhalt. Wir stehen früher auf." wird die Abschlussveranstaltung Anhalt|800 am 20.Oktober 2012 in Bernburg/ Saale mit Marketingmaßnahmen des Landes unterstützt.
In Bernburg werden unter dem Motto "Karriere in Anhalt" insbesondere die jungen Bürgerinnen und Bürger des Landes angesprochen. Viele unterschiedliche, innovative und erlebnisreiche Projekte auf der "Straße der Wissenschaft und Wirtschaft" warten auf die Besucher in Bernburg. Ein Live-Musik und Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie ist fester Bestandteil auf der Radio Brocken-Bühne.
Folgende Aktivitäten wurden bereits initiiert:
- Produktion und Distribution von 10.000 Postkarten, die die Veranstaltung bewerben
- Produktion und Distribution einer weitreichenden Plakatierung zur Ankündigung der Veranstaltung
- Produktion und Beauftragung von Radiospots zur Ausstrahlung auf den Sendern Radio Brocken, 89.0RTL, MDR Jump und Radio SAW
Zuschlagserteilung - Onlinemarketingmaßnahmen
Den Hinweis zur Ausschreibung und zu der Zuschlagserteilung finden Sie hier.
Öffentliche Ausschreibung gem. § 12 VOL/A
Sie öffentliche Bekanntmachung finden Sie hier.
Stippvisite am Baden-Württemberg-Stand
Ministerpräsident Haseloff auf der HMI 2012
Einen kurzen Besuch am Baden-Württemberg-Stand ließ sich Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff bei seinem Rundgang auf der Hannover Messe nicht nehmen. Das Zusammentreffen von "Wir stehen früher auf." und "Wir können alles. Außer Hochdeutsch." war immer wieder Thema in den persönlichen Gesprächen des Ministerpräsidenten. Sowohl Unternehmer aus Baden-Würtemberg als auch aus Sachsen-Anhalt sowie Messebesucher brachten der Aktion der beiden besonders aufgeweckten Bundesländer viel Sympathie entgegen.
Dass die Fachkräftethematik den Unternehmen unter den Nägeln brennt, stand auch im Mittelpunkt des Gespräches mit Herbert Bossinger, dem Geschäftsführer von Baden-Württemberg International, der von Fachkräftegewinnung in Spanien berichtete.
Auch Unternehmer aus Sachsen-Anhalt, wie etwa Heiko Koschmider, Geschäftsführer der Sangerhauser FEAG GmbH, bestärkten den Ministerpräsidenten, in den Bemühungen zur Fachkräftegewinnung nicht nachzulassen. Auch die FEAG hat inzwischen zahlreiche offene Stellen, die Sie hier einsehen können. Weitere Stellenangebote in Sachsen-Anhalt finden Sie über das Fachkräfteportal Pfiff.
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff zu Besuch in Baden-Württemberg
Ministerpräsident Winfried Kretschmann lädt zum Frühaufsteher-Frühstück: „Für Sachsen-Anhalt stehen wir früher auf. Und machen sogar Frühstück.“
Der Werbeslogan "Sachsen-Anhalt. Wir stehen früher auf." wurde im vergangenen Jahr im Rahmen der baden-württembergischen Werbe- und Sympathiekampagne mit freundlicher Ironie in einer Zeitungsanzeige aufgegriffen. Diese Werbung für Baden-Württemberg hat damals eine lebhafte Debatte ausgelöst und den Anstoß für ein Treffen der beiden Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff und Winfried Kretschmann gegeben.
Am 16. und 17. April 2012 hat Ministerpräsident Dr. Haseloff nun der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart einen Besuch abgestattet. Teil des Programms war neben einem Arbeitstreffen der beiden Ministerpräsidenten auch ein „Frühaufsteher-Frühstück“ mit Journalistinnen und Journalisten, sowie ein Kurzbesuch des Ministerpräsidenten Dr. Haseloff in der Sitzung des baden-württembergischen Kabinetts.
„Ich freue mich sehr, dass Herr Dr. Haseloff sich auf den Weg nach Baden-Württemberg gemacht hat. Der sportliche Wettbewerb um Fachkräfte, der ja Hin-tergrund unserer Werbe- und Sympathiekampagne ist und damit auch unserer Sachsen-Anhalt-Anzeige im vergangenen Herbst war, beschäftigt unser beider Länder. Aber es ist eine schöne Eigenschaft des sportlichen Wettbewerbs, dass
man sich als faire Wettstreiter auch die Hände reichen kann und in unserem Falle, sogar miteinander frühstücken“, sagte Ministerpräsident Kretschmann.
Den Auftakt des Besuches bildete ein Arbeitsgespräch der beiden Ministerpräsidenten, das insbesondere die Themen Länderfinanzausgleich und Energiewende zum Inhalt hatte. Beide Ministerpräsidenten waren sich einig, dass mit Blick auf den Länderfinanzausgleich ein fester Verhandlungszeitplan notwendig ist, um eine umfassende Finanzreform und ein faires sowie transparentes System zu schaffen, das ab 2020 greift. Übereinstimmend sprachen sich die Ministerpräsidenten dafür aus, in einer solchen Verhandlung ein großes Paket schnüren zu wollen, das alle Finanzströme zwischen den Ländern und dem Bund umfas-sen sollte.
„Um eine frühzeitige Planungssicherheit für Geber- und Nehmerländer zu erreichen, sollten wir alle gemeinsam nach einer geeigneten Lösung in dieser Sache suchen. Ein Austausch, wie Herr Dr. Haseloff und ich ihn während des Besuches pflegen konnten, ist auf diesem Weg ein wertvoller Schritt“, so Ministerpräsident Kretschmann.
Beim Thema Energiewende betonte Ministerpräsident Kretschmann den gemeinsamen Wunsch Baden-Württembergs und Sachsen-Anhalts nach einer Stärkung der erneuerbaren Energien. Sachsen-Anhalt betrachtet in diesem Zusammenhang die heimische Braunkohle als Brückentechnologie und Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende. „Ich habe Verständnis dafür, dass Sachsen-Anhalt auf einen für das Land so wichtigen Wirtschaftszweig nicht von heute auf morgen verzichten kann. Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt haben aber erkannt, dass die erfolgreiche Zukunft unserer beiden Länder von zukunftsfähigem Wirtschaften und zukunftsweisenden Arbeitsplätzen – also der Verbindung von Ökonomie und Ökologie – abhängt“, so Kretschmann.
Einig sei man sich zudem, dass es zur Umsetzung der Energiewende auf Bundesebene eines Energieministeriums bedarf, das die Anstrengungen in dieser Frage bündele. Beide Länder betonten zudem die Bedeutung der Solarförderung für die Energiewende und lehnten die von der Bundesregierung beschlossene Kürzung als zu früh ab. „Unsere heimische Solarindustrie hätte die Förderung noch einige Jahre gebraucht“, so Dr. Haseloff. Kretschmann ergänzte: „Bei einem so wichtigen Thema wie der Energiewende müssen alle Länder und insbesondere der Bund an einem Strang ziehen, damit endlich auch eine konkrete Umsetzung erfolgt.“
Den "Höhepunkt" des Besuchs bildete ein „Frühaufsteher-Frühstück“ der beiden Ministerpräsidenten für Pressevertreter am Morgen des 17. April. Als besondere Geste gegenüber den Gästen aus Sachsen-Anhalt – und damit diese sich ganz wie zu Hause fühlen konnten – begann dieses Frühstück exakt zu der Uhrzeit, zu der die Bevölkerung Sachsen-Anhalts durchschnittlich aufsteht:So früh wie in keinem anderen Bundesland, durchschnittlich um 6.39 Uhr.
„Für Sachsen-Anhalt stehen wir früher auf. Und machen sogar Frühstück“, erklärte Ministerpräsident Kretschmann. Im Rahmen dieses historisch frühen Pressetermins verewigte sich Dr. Haseloff außerdem im Gästebuch des Landes Baden-Württemberg und erhielt als besondere Erinnerung an seinen Besuch die neue Baden-Württemberg-Edition des Spieleklassikers „Die Siedler von Catan“ als Gastgeschenk.
Ministerpräsident Dr. Haseloff dankte seinem baden-württembergischen Amtskollegen für die erwiesene Gastfreundschaft. „Wir haben konstruktive Gespräche in angenehmer Atmosphäre geführt. Den unkomplizierten Austausch der Länder zur Lösung gemeinsamer Herausforderungen kann man nicht hoch genug schätzen. Dankbar war ich insbesondere für die Möglichkeit, Sachsen-Anhalt hier als innovatives junges Bundesland zu präsentieren. So decken wir bereits heute unseren Energiebedarf zu 36% aus der Nutzung regenerativer Energien, der Bundesdurchschnitt liegt nicht einmal halb so hoch. Hier sind wir wirklich frü-her aufgestanden als andere und Vorreiter in Deutschland. Es gibt noch mehr zu entdecken in Sachsen-Anhalt und ich lade alle Baden-Württemberger herzlich ein, sich selber ein Bild davon zu machen.“
Ein Kurzbesuch in der Sitzung des baden-württembergischen Kabinetts bildete den Abschluss des Besuches, ehe die Delegation aus Sachsen-Anhalt wieder in das „Land der Frühaufsteher“ zurückkehrte.
Fotos des Besuches finden Sie unter folgendem Link: www.baden-wuerttemberg.de/aktuelle-bilder
Grünes Licht für Weiterentwicklung der Imagekampagne „Wir stehen früher auf“
Pressemitteilung der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt vom 15.03.2012
Die Landesregierung hat grünes Licht für die Weiterentwicklung der Imagekampagne „Wir stehen früher auf“ gegeben. Bis zum Frühjahr 2014 sollen mit insgesamt 2,5 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union die Erfolge der EU-Strukturfonds beworben und das Landesimage weiter verbessert werden. Der Claim „Wir stehen früher auf“ soll dazu mit pfiffigen Inhalten untersetzt werden.
„Bei dem Kampagnenmotto ging es nie allein um die Zeit, zu der die Menschen bei uns aufstehen. Der Spruch drückt vielmehr prägnant aus, wofür Sachsen-Anhalt auch dank der EU-Strukturfonds steht: Für einen wachen Verstand, für Ideenreichtum und für Fleiß“, sagte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff am Dienstag nach der Kabinettssitzung. Jede Sachsen-Anhalterin und jeder Sachsen-Anhalter ist aufgerufen, sich mit guten Ideen in die Kampagne einzubringen.
Mit der Weiterentwicklung sollen die Erfolge der EU-Strukturfonds aufgezeigt und der Grundgedanke, Sachsen-Anhalt ist fitter, innovativer und ausgeschlafener als andere Regionen der Bundesrepublik, aufgegriffen werden. Im Frühjahr 2014 soll die neue Kampagnenphase umfassend evaluiert werden.
Die neue Kampagnenphase richtet sich an die Bevölkerung in Sachsen-Anhalt (inkl. Jugendlicher im Alter von 14 bis 21 Jahren), an Absolventen der Hochschulen, Fachkräfte sowie Investoren. Angestrebt wird zudem eine Internationalisierung der Kampagne mit dem Ziel, Sachsen-Anhalt im internationalen Wettbewerb der europäischen Regionen wettbewerbsfähiger zu machen.

















