Sachsen-Anhalt - Das Kulturland
Sachsen-Anhalt verfügt über eine bemerkenswerte Kulturlandschaft. Die UNESCO hat nicht nur dem Bauhaus in Dessau, sondern ebenso der Altstadt von Quedlinburg, den Lutherstätten in Wittenberg und Eisleben sowie dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich den Status des Weltkulturerbes zuerkannt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Besonderheiten des Kulturerbes in Sachsen-Anhalt. Berühmt geworden ist z.B. die „Himmelsscheibe von Nebra“, die als archäologischer Sensationsfund dokumentiert, dass die kulturellen Wurzeln der mitteldeutschen Region bis in vorgeschichtliche Zeiten zurückreichen.
So ist für Sachsen-Anhalt eine dichte und kontrastreiche kulturelle Vielfalt charakteristisch. Spannungsreiche Gegensätze zwischen Tradition und Moderne sind mit dem Kulturpotenzial des Landes verbunden. Die Regionen des Landes haben eine spezifische Ausprägung. Beeindruckende Kulturangebote finden sich nicht nur in den 1200-jährigen Städten Halle und Magdeburg oder in Dessau, sondern ebenso in kleineren Ortschaften sowie im ländlichen Raum.
Die Landesregierung hat im Koalitionsvertrag die Aufgabe verankert, einen Kulturkonvent durchzuführen, um Empfehlungen zur künftigen Kulturentwicklung und Kulturförderung in Sachsen-Anhalt zu erarbeiten. Die Empfehlungen des Konvents sollen als Grundlage für die Erstellung eines Landeskulturkonzepts für den Zeitraum bis 2025 dienen. Am 9. September 2011 hat der Landtag von Sachsen-Anhalt einen einstimmigen Beschluss zur Errichtung des Kulturkonvents gefasst. Am 19. Oktober 2011 hat der Konvent seine Arbeit aufgenommen.
Das Reformationsjubiläum erinnert an den Thesenanschlag Martin Luthers und jährt sich am 31.10.2017 zum 500. Mal. Das wird in Sachsen-Anhalt zum Anlass genommen, um sich in herausragender Weise als „Land der Reformation“ national und international zu präsentieren. Eingeleitet wird dieses Großereignis bereits jetzt mit der Eröffnung der Lutherdekade.
